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Prost: Laptops der Zukunft werden mit Wodka betrieben

26.03.2003 | 14:56 Uhr |

Sie sind unterwegs und arbeiten mit ihrem Laptop. Plötzlich neigt sich der Ladezustand der Batterien dem Ende zu. Kein Problem - denken Sie - packen eine Wodka-Flasche aus und genehmigen sich und ihrem tragbaren Rechner einen kräftigen Schluck. Schon läuft er wieder wie geschmiert und auch sie können beschwingter weiter arbeiten. So oder so ähnlich könnte laut amerikanischen Forschern die Zukunft aussehen. Diese haben eine Bio-Brennstoffzelle entwickelt, die Alkohol in Strom umwandelt.

Sie sind unterwegs und arbeiten mit ihrem Laptop. Plötzlich neigt sich der Ladezustand der Batterien dem Ende zu. Kein Problem - denken Sie - packen eine Wodka-Flasche aus und genehmigen sich und ihrem tragbaren Rechner einen kräftigen Schluck. Schon läuft er wieder wie geschmiert und auch sie können beschwingter weiter arbeiten. So oder so ähnlich könnte laut amerikanischen Forschern die Zukunft aussehen. Diese haben eine Bio-Brennstoffzelle entwickelt, die Alkohol in Strom umwandelt.

Die Wissenschaftler haben, so berichtet www.wissenschaft.de , ihre Bio-Brennstoffzellen bereits mit Wodka, Weißwein, Gin und Bier getestet - und das erfolgreich. In den Brennstoffzellen befindet sich ein poröser Kunststoff, der die Elektroden umschließt. In den Poren haben die Forscher von der Universität Saint Louis Biokatalysatoren (Enzyme) eingeschlossen. Diese treiben den Abbau des Alkohols an und in Verbindung mit Sauerstoff entsteht dabei Strom.

Ein Manko bisheriger Lösungsansätze war, dass die Enzyme binnen Tagen kaputt gingen. In dem porösen Kunststoff fühlen sich die Enzyme aber pudelwohl, so dass sie jetzt auch noch nach Wochen voll arbeiten.

Es dürften allerdings noch viele Jahre vergehen, bis die Entwicklung marktreif wird. Die Forscher rechnen aber damit, dass die Zellen, die nur eine Größe einer Briefmarke haben, in den nächsten fünf bis zehn Jahren Handys und ähnliche Kleingeräte antreiben werden.

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