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Wie gut sind die Notebook-Angebote von Media-Markt und Saturn?

28.09.2007 | 16:15 Uhr |

In den aktuellen Prospekten von Media-Markt und Saturn finden sich wieder einmal jede Menge Notebooks: Die Preise beginnen ab 699 Euro. Sind echte Schnäppchen darunter?

Samsung spielt die Hauptrolle in den aktuellen Werbebeilagen von Media-Markt und Saturn. Beim Media-Markt bekommt das Samsung R60-Aura T5250 die Titelseite: Es kostet 799 Euro und bietet dafür den von der Taktfrequenz her schwächsten Core-2-Duo-Prozessor, den Core 2 Duo T5250 (1,5 GHz). Media-Markt bewirbt das Samsung-Notebook als „mobiles Kraftpaket": Für die Grafikkarte ATI Mobility Radeon X2300 gilt das nicht: Sie bringt nur Einsteigerleistung und ist für aktuelle Spiele in der maximalen Displayauflösung (1280 x 800) zu langsam .

Saturn bietet zum gleichen Preis übrigens eine bessere Modellvariante an: Beim Samsung R60-Aura T5450 DAVU bekommen Sie einen etwas schnelleren Prozessor (Core 2 Duo T5450; 1,66 GHz) und eine größere Festplatte (200 statt 160 GB).

Die günstigsten Notebooks kommen von Toshiba und Fujitsu-Siemens: Beide kosten 699 Euro. Das Toshiba Satellite L40-13S (Media-Markt) besitzt zwar mehr Arbeitsspeicher als das Saturn-Angebot Amilo Li 1718 DC20169DASVW von Fujitsu-Siemens (2 GB vs. 1 GB), hat aber die schwächere CPU – nämlich den Pentium Dual-Core T2310, eine Art Doppelkern-Variante des Celeron mit Stromsparfunktionen. Das FSC-Notebook arbeitet immerhin mit dem Core Duo T2450 - einer Variante von Intels erstem mobilen Doppelkern-Prozessor "Yonah" mit reduzierten FSB-Takt.

Beide Notebooks besitzen eine Grafikeinheit, die im Chipsatz integriert ist – beim Toshiba-Notebook stammt sie von Intel (GMA X3100), beim Mobilrechner von Fujitsu-Siemens von ATI (Radeon Xpress 200M): Für aktuelle Spiele sind sie beide zu langsam.

Der Einstieg in die Grafikkarten der Direct-X-10-Klasse beginnt bei 879 Euro: So viel verlangt Saturn für das LG E500-SP13G, das im Mai noch 999 Euro kostete. Das Notebook verfügt über einen Core 2 Duo T7100 (1,8 GHz; 2 MB L2-Cache) sowie die Nvidia Geforce 8400M G. Trotz DX10-Unterstützung gilt für die Nvidia-Grafikkarte dasselbe wie für ATIs X2300: Für aktuelle Spiele in der maximalen Displayauflösung (1280 x 800) ist sie zu schwach. Außerdem bietet das LG-Notebook nur 1 GB Speicher – für Windows Vista etwas knapp bemessen.

Doppelt so viel Speicher und eine DX10-fähige Grafikkarte von ATI (HD2400) bringt das Toshiba Satellite A200-14X mit, für das Saturn 999 Euro will. Media-Markt kontert zum selben Preis mit dem HP Pavilion dv6550eg, das einen stärkeren Prozessor besitzt (Core 2 Duo T7300, 2 GHz) sowie die 8400M GS von Nvidia. Beide Notebooks verfügen auch über ein WLAN-Modul nach dem aktuellen (Vor-)Standard 11n.

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