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Software maßgeschneidert übers Netz

Viele kleine Mittelständler tun sich schwer damit, die Kosten für ihre IT genau kalkulieren zu können. Eine Lösung könnte sein, Anwendungen zu mieten und damit über den gesamten Lebenszyklus Geld zu sparen.

Wer nicht gerade passionierter IT-Bastler ist, sieht seine Software vor allem als Mittel zum Zweck. Doch nur allzu oft frisst die IT ungewollt Ressourcen. Zum einen kostet sie viel Geld, etwa wenn leistungsfähige Server in Betrieb sind oder die Lizenzen Arbeitsplatz- oder CPU-basiert bezahlt werden müssen. Zum anderen bindet sie Zeit für Wartung und Instandhaltung. Und wenn dann noch im Fall der Fälle eines Ausfalls kein Administrator greifbar ist, liegen schnell die Nerven blank. Gerade kleine Unternehmen ohne ausreichende IT-Kapazitäten laufen damit Gefahr, über Stunden oder sogar Tage Ausfälle verkraften zu müssen, weil wichtige Arbeitsprozesse nicht ausgeführt werden können.

Gezielt sparen

Abhilfe kann hier schaffen, wer seine Anwendungen auf Dauer mietet. Software als Service nennt sich diese Alternative, mit denen Unternehmen übers Internet auf Anwendungen zugreifen. Die Software selbst ist dabei auf Servern bei einem Dienstleister installiert. Die Deutsche Telekom nennt dieses Angebot aus dem Netz speziell für kleine Firmen IT-SoftwareService . Sie übernimmt das komplette Hosting, stellt also die Dienste bereit und sorgt dafür, dass der Betrieb aller Anwendungen reibungslos ablaufen kann. Dazu gehört etwa die komplette Installation der Programme auf den Telekom-Servern inklusive aller nötigen Updates. Ebenso wird eine nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit gewährleistet. Ein Unternehmen kann Anwendungen also "schlüsselfertig" nutzen, ohne eigene IT-Ressourcen dafür aufbauen zu müssen. Es genügen Arbeitsplatzrechner mit Betriebssystem und Browser, dazu eine breitbandige Internetverbindung.

So fallen auch die Beschaffungs- und Wartungskosten für leistungsfähige Server weitgehend weg, die sonst für eine zentrale Vorhaltung von Daten erforderlich sind. Auch in der IT-Abteilung lässt sich kräftig sparen, weil die Lösungen nicht mehr langwierig implementiert und gewartet werden müssen. Der neben Hardware vielleicht größte Posten sind jedoch die Lizenzkosten. Hier wird nur noch ein Minimum des Üblichen fällig, weil die Unternehmen nur noch das bezahlen müssen, was sie auch tatsächlich nutzen. Kommt beispielsweise ein bestimmtes Programm nur sehr sporadisch zum Einsatz, kann es die Firma immer dann mieten, wenn sie es braucht – etwa im Fall eines Kundenprojekts. Und ändert sich die Zahl der Mitarbeiter laufend, muss immer nur für die aktuell erforderlichen Mandanten bezahlt werden.

Flexibler arbeiten

Mandantenfähigkeit heißt hier auch Skalierbarkeit. Insbesondere wenn Unternehmen wachsen oder neue Geschäftsfelder erschließen wollen, bieten Mietlösungen weitaus mehr Flexibilität als herkömmliche Modelle. So bietet die Deutsche Telekom Pakete und Modelle für kleine Unternehmen unterschiedlichster Profile. Wer zunächst nur Office-Lösungen benötigt, kann klein einsteigen und das Spektrum schrittweise erweitern. Das zahlt sich beispielsweise auch dann aus, wenn Firmen Vertriebsorganisationen vergrößern oder neue Standorte dazu kommen. Hier lassen sich dank Hosted Exchange über Outlook schnell Steuerungswerkzeuge nutzen, mit denen sie Termine oder Geschäftsabläufe effizient planen können. So synchronisieren sich die Kalender der einzelnen Nutzer im Firmennetz sofort, wenn Änderungen eingestellt werden. Damit entfallen langwierige Abstimmungsversuche per Telefon, wenn Mitarbeiter gerade nicht erreichbar sind.

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