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Software individuell aus dem Netz

Die Anforderungen an die IT wachsen auch in kleinen und mittelgroßen Unternehmen ständig. Zunehmend sind flexible IT-Lösungen gefordert, die sich der Struktur des Unternehmens anpassen. Die Antwort: Software als Service.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hängt immer stärker davon ab, wie schnell es auf Änderungen im Tagesgeschäft reagiert. Gerade kleine Unternehmen müssen sich flexibel an die Auftragslage anpassen können und wenn nötig schnell neue Mitarbeiter in ihre IT-Landschaft integrieren, um Projekte im vorgegebenen Zeitrahmen zu bewältigen. Bisher bekamen neue Mitarbeiter jedes Mal einen neuen PC samt neuestem Softwarepaket. Die Konsequenz: Ein Wust verschiedener Programmversionen. Mit Software als Service stehen Unternehmen automatisch alle neuen Programmversionen unmittelbar zur Verfügung. Das bringt Ordnung in ihre IT und passt die Kosten effizient an den Geschäftsverlauf an.

Kein eigener Server nötig

Das Prinzip von Software als Service ist denkbar einfach: Die Nutzer greifen über eine breitbandige Internetanbindung auf das jeweilige Programm zu – und das zu einem monatlichen Festpreis pro Anwendung und Nutzer. Eine lokale Installation des Programms erübrigt sich ebenso wie die Anschaffung zusätzlicher Hardware – zum Beispiel eine Serverinfrastruktur. Denn die Anwendung läuft auf einem Server im Rechenzentrum des Anbieters. Von dort aus sorgen Experten für Installation, Betrieb, Pflege und Wartung der Programme genauso wie für alle nötigen Updates und Patches. Das reduziert den alltäglichen Administrationsaufwand im Unternehmen, die Mitarbeiter können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

Einzige Voraussetzung: Ein Arbeitsplatzrechner mit Betriebssystem, Browser und eine Internetanbindung. Ob vom PC im Büro, dem Rechner zu Hause oder vom Laptop unterwegs – von jedem Ort aus können Mitarbeiter auf Unternehmensdaten zugreifen oder noch eine wichtige Kalkulation an den Kunden schicken.

Außendienstmitarbeiter einbinden

Mitarbeiter im Außendienst profitieren ebenfalls vom mobilen Zugriff auf Applikationen und Daten. Eingehende Mails werden per Push-Service direkt auf das mobile Endgerät, beispielsweise einen PDA oder einen BlackBerry weitergeleitet. Die Mitarbeiter erhalten E-Mails automatisch, sobald diese auf dem Server eintreffen. Neben den Nachrichten lassen sich so auch Kalendereintragungen, Kontakte, Aufgaben bei Änderung synchronisieren. So sind die Mitarbeiter unterwegs immer auf dem Laufenden.

Sicherheit an erster Stelle

Ein weiterer Pluspunkt ist die Sicherheit: Alle Daten werden verschlüsselt übertragen. Es kommt das vom Online-Banking bekannte SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) zum Einsatz. Somit kann kein Unbefugter die sensiblen Firmeninformationen einsehen. Zudem werden alle Daten mehrfach gespeichert. Abstürze führen nicht mehr zu Datenverlust, und um Sicherheitskopien muss sich der Anwender ebenso wenig kümmern. Professionelle Firewalls schützen den Hochsicherheitsserver. Tagesaktueller Virenschutz, Spamfilter sichern die Unternehmensdaten zusätzlich.

Alles nach Maß

Mit IT-SoftwareService von T-Home etwa können Unternehmen neben einer professionellen E-Mail-Lösung auch Standardprogramme wie das Office-Paket webbasiert nutzen. Bei steigenden Anforderungen lassen sich ebenfalls Spezialanwendungen wie beispielsweise CRM (Customer Relationship Management), ERP (Enterprise Resource Planning) oder Branchenlösungen über das Internet beziehen. Unternehmen stellen nach dem Baukastenprinzip die gewünschten Anwendungen zusammen und erweitern diese bei Bedarf. Zudem bietet IT-SoftwareService die Möglichkeit, die Programme für eine begrenzte Zeit zu testen. Damit ist auch derjenige auf der sicheren Seite, der in Zukunft ERP schrittweise einführt.

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