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Nokia 5800 XpressMusic im Praxis-Test

09.06.2009 | 09:15 Uhr |

Der Lieferkarton ist prall gefüllt. Ersatz-Stylus, Lanyard, eine stabile Hartplastik-Schutzhülle und das TV-Kabel sind nette Extras. Die 8 Gigabyte große microSD-Karte steckt bereits im Handy, ein separater Standfuß wird ebenfalls mitgeliefert, er erlaubt das freihändige Betrachten von Videos.

Das 5800 XpressMusic ist 52 Millimeter breit, 15,5 Millimeter dick und wiegt 109 Gramm. Die Verarbeitung des Plastikgehäuses leistet sich nur wenige Patzer. So sind keine unregelmäßigen Spaltmaße zu entdecken, allerdings knarzt das Handy oft bei Berührung. Schuld ist der weiche Kunststoff, der auf Druck schnell nachgibt.

Das 3,2-Zoll-Display wird auf 4x7 Zentimetern extrem in die Breite gezogen und vermittelt daher 16:9-Charakter. Es bietet eine Auflösung von 640x360 Pixel und 16 Millionen darstellbare Farben und ist ideal für die Videobetrachtung geeignet. Außer Xvid- und DivX werden alle gängigen Videostandards vom Nokia-Handy unterstützt. Der Touchscreen sieht nicht nur gut aus, er reagiert auch sehr sensibel. Neben der typischen alphanumerischen Tastatur steht eine bildschirmfüllende Volltastatur zur Auswahl. Mit ihr lassen sich Texte fast so fehlerfrei und schnell wie auf dem Samsung M8800 Pixon schreiben, das unter den Touchphones bislang die Referenz darstellt.

Die Handschrifterkennung ist jedoch nicht so gut gelungen. Unter dem Display befinden sich drei gut erfühl- und bedienbare Buttons zum Annehmen und Beenden von Anrufen und für das Hauptmenü. Der seitliche Schieberegler zum Entsperren des Displays ist ausreichend straff ausgelegt, nur die Kamerataste schneidet mit einem eher matschigen Druckpunkt schlecht ab.

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