120654

Den IT-Administrator sparen

Anwendungen wie Mail, Office, Kundenverwaltung (CRM) oder Warenwirtschaft (ERP) in Form einer Dienstleistung zu beziehen, erspart nicht nur die Anschaffung der Software und der Hardware, auf der sie laufen soll. Sie schafft auch einige Administrationsprobleme ab, wie das Beispiel eines neuen Dienstes von T-Home zeigt.

Welcher Geschäftsführer kennt das nicht: Das Programm stürzt ab und der Administrator – wenn überhaupt vorhanden - ist nicht mehr im Haus. Jetzt heißt es, das System schnell wieder in Gang bringen, womöglich geht sonst noch der neue Auftrag verloren. Von dieser Problematik können insbesondere kleine Unternehmen ein Lied singen. Dabei sind gerade sie auf die reibungslose Funktion ihrer Hard- und Software angewiesen. Ein Ausweg aus der Klemme könnte für Unternehmen Software als Service sein. Bei diesem Modell mietet das Unternehmen die benötigten Softwarepakete zum monatlichen Festpreis. Die Programme selbst liegen auf dem Server des Dienstleisters.

Die Anforderung Selbstständiger, Freiberufler oder Handwerker an ihre IT- und Telekommunikationssysteme ist simpel: Sie sollen einfach nur funktionieren. Die Unternehmer wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und sich nicht mit der Installation und Wartung ihrer Hard- und Software abmühen. Hinzu kommt der Kostenaspekt. Denn nicht nur die Beschaffung der Systeme, auch die Installation und Wartung der Programme auf den einzelnen Rechnern, die zu erwerbenden Lizenzen sowie die verschiedenen Software-Versionen, die in einem Unternehmen grassieren, stellen einen enormen Kostentreiber und Zeitfresser dar. Findet sich außerdem niemand, der sich um Pflege und Wartung kümmert, können sich Software-Probleme schnell auf den Umsatz auswirken, wenn dadurch Arbeitsabläufe behindert werden.

Hier schafft Software als Service Abhilfe. Durch dieses neue Lizenzmodell lassen sich die benötigten Software-Anwendungen über das Internet mieten. Das Unternehmen zahlt lediglich die tatsächlich genutzte Leistung – und zwar zum monatlichen Festpreis. Die Ressourcen für Implementierung, Betrieb und Support einer Anwendung liegen in der Verantwortung des Dienstleisters. Der Betrieb muss also in keinen fachlich qualifizierten Administrator investieren, der für einen reibungslosen Ablauf des Systems sorgt. Durch eine Rund-um-die-Uhr-Wartung im Rechenzentrum werden Abstürze von Programmen faktisch vermieden.

Daten- und Netzwerksicherheit inklusive

Zudem müssen sich Firmen nicht mehr mit dem leidigen Thema Sicherheit auseinandersetzten. Denn das Rechenzentrum des Dienstleisters schützt die Unternehmensdaten und -anwendungen. Ein Hochsicherheitsserver, Überspannungs- und Einbruchschutz gewährleistet einen Standard, den der Betrieb in Eigenregie nicht realisieren könnte. Darüber hinaus ist der Server durch professionelle Firewalls geschützt. Der Zugang zum Internet erfolgt an einer zentralen mehrfach gesicherten Stelle im Rechenzentrum des Anbieters. Auch stellt der Dienstleister professionelle Viren- und Spamschutzprogramme automatisch und tagesaktuell bereit, die die Unternehmensdaten zusätzlich schützen.

Aber was passiert, wenn Daten im Netz übertragen werden? Dann ermöglicht das SSL-Verfahren (Secure Sockets Layer) eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen Server und Browser und verhindert, dass Unbefugte Daten während der Übertragung lesen oder manipulieren. Dass die Anwendungen des Mitarbeiters immer auf dem aktuellsten Sicherheitsstandard sind, dafür sorgt ebenfalls der Dienstleister.

0 Kommentare zu diesem Artikel
120654