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Promis pushen Palm

29.01.2001 | 11:31 Uhr |

Im Gegensatz zu dem Geschäft mit Desktop-Rechnern boomt der Markt für Handheld-Computer derzeit kräftig: Allein in den USA wurden im vergangenen Jahr Taschen-PCs im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar verkauft. Laut einer Marktforschungs-Studie hat sich damit das Marktvolumen gegenüber 1999 mehr als verdoppelt.

Im Gegensatz zu dem Geschäft mit Desktop-Rechnern boomt der Markt für Handheld-Computer derzeit kräftig: Allein in den USA wurden im vergangenen Jahr Taschen-PCs im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar verkauft. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts "NPD Intelect Market Tracking" hat sich damit das Marktvolumen gegenüber 1999 mehr als verdoppelt.

Wie die Untersuchung ergab, sind noch vor zwei Jahren 1,3 Millionen Geräte abgesetzt worden, im vergangenen Jahr waren es dagegen bereits 3,5 Millionen Einheiten. Dabei sind dem Marktforschungsinstitut zufolge die durchschnittlichen Preise für Handheld-Computer um elf Prozent auf knapp 295 Dollar gefallen. Nach Studien der Gartner-Group ist der Markt für Desktop-Computer dagegen zwischen 1999 und 2000 um nur zehn Prozent gewachsen.

Marktführer Palm versucht nun mit einer neuen millionenschweren Marketingkampagne den Absatz seiner Pilot-Serie weiter zu pushen. Nach Top-Modell Claudia Schiffer hat sich der amerikanische Handheld-Pionier ein weiteres weltbekanntes Werbetestimonial ins Boot geholt: Michael "Air" Jordan. Der 1999 vom Profi-Basketball zurückgetretene Jordan gilt heute noch als einer der beliebtesten Sportler der USA. Palm hatte vergangenen Sommer die Partnerschaft mit Schiffer bekanntgegeben und den Design-Handheld "Palm Vx Schiffer Edition" entwickelt. Schiffer vermarktet den speziellen Mini-Computer weltweit. (PC-WELT, 29.01.2001, jas)

Palm: Private Daten unsicher (PC-WELT Online, 20.12.2000)

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