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Projizieren ohne Leinwand

Mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren der Bauhaus-Universität Weimar gelingt es, Videos auf beliebigen Wänden vorzuführen. Unebenheiten und die Farben der Projektionsfläche rechnet der Projektor weg, so dass ein weitgehend homogenes Bild entsteht.

Von links: Natursteinwand, Projektion ohne und mit Korrektur
Vergrößern Von links: Natursteinwand, Projektion ohne und mit Korrektur
© 2014

"Da sieht man ja gar nichts mehr von der Wand" freuten sich die Besucher bei der ersten öffentlichen Präsentation des "Smart Projector" anlässlich des Innovations- und Gründertages der Bauhaus-Universität. Um die Leistungsfähigkeit der Korrektur zu demonstrieren, wurde als Projektionshintergrund eine Natursteinwand gewählt, deren Struktur und Farbe eine Korrektursoftware "wegrechnete".

Auch mit schnellen Spielesequenzen hatte der Rechner laut Aussteller keine Probleme: Er korrigierte das Bild in Echtzeit, so dass es wie auf eine homogene Wand projiziert wirkte.

Der "SmartProjector" kann auch auf farbige Wände, Vorhänge oder strukturierte Tapeten projizieren. Handelsübliche Technikbausteine reichen dafür aus: Ein Beamer für unter 1.000 Euro, ein Camcorder und ein Computer mit einer Spiele-Grafikkarte sind die Grundausstattung.

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