Wer ernsthaft Heimkino betreiben will, kommt um einen Projektor nicht herum, ein Bild mit etwa 2,34 x 1,31 Metern ist problemlos drin – gestochen scharf und mit natürlichen Farben. Wer Projektor sagt, muss auch Leinwand sagen und zudem für ein gutes Bild den Raum abdunkeln können. Erschwingliche Projektoren gibt es derzeit in LCD- und DLP-Technik. Beide Verfahren sind ausgereift und bieten eine hohe Bildqualität.
Die derzeit beliebtesten LCD-Geräte in der Heimkinoszene sind der PLV-Z3 von Sanyo und der PT-AE700 von Panasonic. Sie schaffen beide 1280 x 720 Bildpunkte und kosten jeweils etwa 1300 Euro.
DLP-Geräte (Digital Light Processing) bieten eine geringere Auflösung von 1024 x 576 Punkten, die aber ausreicht, um DVDs mit voller Auflösung darzustellen. Sie sind tendenziell teurer, etwa der MT500 von Toshiba für rund 1700 Euro und der HC 900 von Mitsubishi für etwa 2300 Euro. Dafür sind die DLP-Bilder lichtstärker und haben einen höheren Kontrast als die von LCD-Projektoren. Aufgrund des geringeren Preises und ihrer HDTV-Fähigkeit empfehlen wir derzeit unterm Strich einen LCD-Projektor. Letztlich sollten Sie Ihren Projektor aber ausgiebig Probe sehen – der Weg zum Fachhändler in Ihrer Nähe ist unerlässlich.
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