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Openoffice.org erhält neue Oberfläche

02.12.2008 | 11:31 Uhr |

Das neu gegründete Projekt "Renaissance" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Oberfläche von Openoffice.org zu überarbeiten. Bis dahin wird allerdings noch einige Zeit vergehen.

Das auf der OOoCon 2008 angekündigte Projekt hat nun Ende letzter Woche unter dem Namen "Renaissance" seine Arbeit aufgenommen. Die Projekt-Teilnehmer betonen in ihrem ersten Blog-Eintrag , dass es sich um ein langfristiges Projekt dauert, man von Null anfangen müsse und daher keine Ergebnisse der Arbeit bereits bei der kommenden Openoffice.org-Version 3.1 zu sehen sein werden.

Die Arbeit des Projekts ist in den drei Stufen "Forschung", "Design" und "Evaluation" unterteilt. Derzeit befindet sich das Projekt in der ersten Phase, bei der unter anderem die Erfahrung der Anwender bei der Nutzung von openoffice.org ausgewertet wird. "Wir werden Umfragen machen, um zu verstehen, wer unsere Anwender sind und wie sie über unsere Produkte denken", heißt es seitens der Projektleitung. Anschließend will man sich dann dem Design der neuen Oberfläche widmen.

Als Grund für die Existenz des Projekts wird angegeben, dass sich viele Anwender über die sperrige und veraltete Oberfläche von Openoffice.org beschweren. Viele nützliche Funktionen seien versteckt in überladenen Menüs oder Toolbar.

Kein Wunder also, dass sich Projekt Renaissance ein wichtiges Ziel gesetzt hat, das wie folgt formuliert wird: Es soll eine Oberfläche für Openoffice.org erstellt werden, so dass die freie Office-Suite nicht nur die erste Wahl bei den Anwendern ist, weil es Situation erfordert, sondern auch, weil sie das Produkt lieben.

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