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Wie Computer im Katastrophenfall helfen können

18.01.2008 | 11:37 Uhr |

Im Fall von Katastrophen und Epidemien benötigen Menschen meist rasch Hilfe. Neben medizinischer Versorgung werden auch Computer und Telekommunikations-Medien gebraucht, um die Hilfe zu koordinieren.

Das Projekt "InStedd" hat sich auf die Fahnen geschrieben, Kommunen in aller Welt bei der Nutzung von IT-Technologie und des Internet im Katastrophenfall zu helfen. So sollen sich die einzelnen Städte beispielsweise gegenseitig warnen können, wenn lokal eine Epidemie ausbricht oder eine Naturgewalt die Menschen bedroht.

InStedd plant den Einsatz von Komponenten aus sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, um etwa Helfer gezielter einsetzen zu können. Der Projektname steht für "Innovative Support to Emergencies, Diseases and Disaster", was so viel bedeutet wie "innovative Unterstützung bei Notfällen, Krankheiten und Katastrophen". Für die Zukunft ist geplant, etwa per SMS-Service das Anzeigen der aktuellen Position des Absenders in Google Earth zu vermerken, um eine bessere Übersicht über Hilfskräfte und Opfer zu erlangen.

Haupt-Geldgeber für die Non-Profit-Organisation ist bisher der "soziale Arm" des Google-Imperiums: Google.org investierte fünf Millionen US-Dollar in das Projekt, die Rockefeller Foundation steuerte eine Millionen US-Dollar bei und weitere Geldgeber trugen einen sechsstelligen Betrag zusammen.

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