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Project Ara könnte auch bei Smartwatches zum Einsatz kommen

18.04.2014 | 05:06 Uhr |

Toshiba will Googles Project-Ara-Konzept auch auf Wearables ausweiten. Denkbar wären unter anderem modulare Smartwatches oder Fitnesstracker.

Google will mit Project Ara das Smartphone revolutionieren. Mit dem modularen Konzept können sich Kunden einen mobilen Begleiter nach ihren individuellen Bedürfnissen zusammenstecken. Ist der Prozessor nach einem Jahr im Gebrauch zu langsam, lässt er sich einfach austauschen, ohne dafür gleich ein neues Gerät anschaffen zu müssen.

Elektronik-Hersteller Toshiba sieht in den Konzept sogar noch mehr Potenzial. Im Rahmen der Ara Developer Conference erklärte Shardul Kazi, Toshibas Senior Vice President, dass sich das Unternehmen durchaus auch eine Ausweitung auf den Wearables-Bereich vorstellen könne. So könnten sich Kunden mit Hilfe der unterschiedlichen Blöcke beispielsweise auch eine eigene Smartwatch oder Fitness-Armband zusammenstellen.

So funktioniert Googles modulares Smartphone

Bei einer Präsentation zeigte Kazi seine Idee anhand eines Fitness-Trackers, für den ein Smartphone-Modul benutzt wurde. Denkbar wären zudem auch modulare Tablet-PCs. Vorerst wollen sich die Ara-Partner jedoch auf Smartphones konzentrieren. Wie die Verbraucher die Hardware annehmen werden, wird sich voraussichtlich Anfang 2015 zeigen. Dann sollen erste Ara-Geräte erhältlich sein.

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