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Project Soli: Google plant Gestensteuerung per Radar statt Kamera

01.06.2015 | 12:05 Uhr |

Da Kameras zu unpräzise sind, soll Googles Gestensteuerung künftig mittels Radar arbeiten. Das Problem dabei: Die Chips sind derzeit noch zu groß für Smartwatches und Smartphones.

Mit der Radio-Detection-and-Ranging-Technik, besser bekannt als Radar, will Googles Forschungsabteilung ATAP die Gestensteuerung deutlich effektiver möglich machen. Der verwendete Chip arbeitet erheblich präziser, da er selbst bei kleinsten Veränderungen der Hand das entstehende Echo registriert. Allerdings sind die Chips bisher zu groß für Mobilgeräte.

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2015 haben Google-Entwickler nun eine verkleinerte Version des Radar-Chips vorgestellt, die sich auch für den Einsatz in smarten Uhren, Smartphones und Tablets eignet. Damit lassen sich künftig auch Geräte bedienen, die kein oder nur ein sehr kleines Display haben. Radar stellt auch eine Alternative zur Sprachsteuerung dar, die vielen Anwendern unangenehm ist. Konkrete Produkte mit der Radar-Gestensteuerung wurden auf der Google I/O jedoch nicht vorgestellt.

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