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Project Alloy: Intel stellt "Hololens"-Headset vor

17.08.2016 | 11:31 Uhr |

Mit Project Alloy hat Intel als erster Hersteller ein Headset angekündigt, welches Microsofts Hololens-Technologie nutzt.

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco haben Intel und Microsoft nicht nur ihre Zusammenarbeit bei Windows Holographic verkündet. Intel stellte mit Project Alloy als erster Dritthersteller ein auf der Microsoft Hololens-Technologie basierendes Headset vor.

Im Gegensatz zu Hololens handelt es sich dabei aber nicht um eine AR-Brille. Stattdessen ist Intels Project Alloy ein kabelloses VR-Headset, das zwei Realsense-Kameras verwendet, um die reale Umgebung zu erfassen. Auf diese Weise kann der Träger des VR-Headsets beispielsweise seine Hand sehen und mit virtuellen Objekten interagieren.

Intel-Chef Brian Krzanich zeigte Project Alloy während seiner IDF-Eröffnungsrede. Es wurden aber keine technischen Details verraten. Damit ist aktuell noch unklar, welcher Chip in Project Alloy steckt. Ebenfalls unklar ist, ob Intel Project Alloy selbst auf den Markt bringen will. Krzanich erklärte, dass Intel plane, Project Alloy irgendwann im Jahr 2017 zur Open-Source-Hardware zu erklären. Im Dezember 2016 will Intel zunächst gemeinsam mit Microsoft die Hardware-Spezifikationen für Hololens-ähnliche Geräte vorstellen, und zwar auf der Windows Hardware Engineering Conference von Microsoft in China.

Im Hinblick darauf erklärte Krzanich, dass künftig jeder Hersteller die Alloy-Hardware gemeinsam mit Windows Holographic für die Entwicklung eigener Produkte verwenden könnte.

Intel gründet VR-Studio in Los Angeles

Der Intel-Chef kündigte außerdem die Gründung eines neuen Intel-Studios in Los Angeles an. Das "Intel Tech Experience Labs" soll sich um VR-Projekte im Sport- und Unterhaltungsbereich kümmern und andere Unternehmen bei der Realisierung solcher Projekte unterstützen. Passend dazu hatte Intel bereits vor einiger Zeit das Unternehmen Replay Technologies übernommen, das mit FreeD eine Technologie entwickelt hat, um Wiederholungen in 360 Grad betrachten zu können. FreeD kommt im folgenden Video zum Einsatz:

 

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