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Progress macht gute Geschäfte mit Infrastruktursoftware

21.09.2007 | 09:35 Uhr |

Der US-amerikanische Softwareanbieter Progress konnte im dritten Quartal Umsatz und Gewinn weiter steigern.

Die Progress Software Corporation erhöhte im dritten Quartal ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent von 111 auf 122 Millionen Dollar. Die Einnahmen mit neuen Softwarelizenzen verbesserten sich von 42 auf 44 Millionen Dollar. Der Umsatzanstieg machte sich auch unter dem Strich positiv bemerkbar. Der operative Gewinn wuchs von 12,2 Millionen Dollar im dritten Quartal 2006 auf aktuell 17,8 Millionen Dollar. Den Nettogewinn steigerte das in Bedford, Massachussetts, ansässige Unternehmen um 47 Prozent von 8,9 auf 13 Millionen Dollar.

Das Management äußerte sich zufrieden über die wirtschaftliche Entwicklung. CEO Joseph Alsop betonte, vor allem die Produkte aus dem Bereich Enterprise Infrastructure und neue Softwareentwicklungen hätten zu dem guten Ergebnis beigetragen. Letztere hätten im Jahresvergleich 20 Prozent mehr zum Umsatz beigetragen als noch ein Jahr zuvor. Die angestammte Softwarelinie "Open Edge" habe Alsop zufolge ein solides Ergebnis eingefahren.

Der Softwareanbieter baut sein Portfolio an Infrastruktursoftware für Service-orientierte Architekturen kontinuierlich aus (siehe auch: Progress ergänzt wichtige Elemente in Sonic ESB ). So wurde Mitte Mai der um eine BPEL-Engine (Business Process Execution Language) ergänzte Enterprise Service Bus (ESB) enger mit den SOA-Monitoring- und -Management-Produkten verknüpft.

Für das vierte Geschäftsquartal rechnen die Verantwortlichen mit einem Umsatz zwischen 127 und 129 Millionen Dollar. Damit erwartet der Softwarehersteller Jahreseinnahmen von 484 bis 486 Millionen Dollar. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2008 soll der Umsatz auf etwa 505 bis 515 Millionen Dollar steigen. ( Computerwoche )

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