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Progress erweitert Sonic ESB 7.5 um BPEL und SOA-Management

08.05.2007 | 10:35 Uhr |

Der Enteprise Service Bus "Sonic ESB 7.5" von Progress Software wird durch eine BPEL-konforme Orchestrierungs-Engine und Funktionen für die Verwaltung Service-orientierter Architekturen (SOA) aufgewertet.

Der US-Hersteller integriert dazu die SOA-Monitoring- und –Management-Software Actional mit dem ESB. In Service-orientierten Architekturen dient der Enteprise Service Bus (ESB) in der Regel als Messaging- und Integrationsschicht. Progress Software kombiniert die jüngste Version Sonic ESB 7.5 außerdem mit der Datenvalidierungs- und –Transformations-Engine "DataXtend Semantic Integrator (Si). Deren Funktionen lassen sich als Services vom ESB aufrufen.

DataXtend SI erlaube es Unternehmen, ein gemeinsames Datenmodell für ihre SOA zu entwerfen, erläuterte Sonic-Produkt-Manager Ken Schwarz. Über die Eclipse-basierende Entwicklungsumgebung "Sonic Workbench" könnten Kunden Mappings zwischen Endpunkten und dem Modell definieren. Das Tool generiere daraus automatisch Java-Code für die Validierung und Transformation der Daten.

Mit dem neuen "Sonic BPEL Server" erweitert Progress den Einsatzbereich des ESB um Funktionen für die Sericeorchestrierung gemäß dem Standard WS-BPEL 2.0 (BPEL = Business Process Execution Language). Das ältere Orchestrierungs-Tool Sonic Orchestration Server werde zwar weiter unterstützt, verliere aber in der künftigen Entwicklungsarbeit an Bedeutung, so der Hersteller (siehe auch: BPEL 2.0 vereinfacht SOA-Entwicklung ). Mit Hilfe des Actional-Werkzeugs könnten IT-Verantwortliche sowohl den BPEL-Server als auch die ESB Message Broker und sämtliche Service-Endpunkte über eine grafische Oberfläche überwachen. So ließen sich beispielsweise Abweichungen von Service-Levels und deren Ursachen erkennen.

Mehr zum Thema Service-orientierte Architekturen finden Sie im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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