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Progress OpenEdge 10.1B soll SOA-Anwendungen beschleunigen

16.02.2007 | 10:29 Uhr |

Skalierbarkeit und Leistungsverbesserungen sprechen laut Hersteller für die Eclipse-basierende Entwicklungsumgebung.

Mit der neuen Version unterstützt Progress unter anderem auch Linux-Installationen auf Rechnern mit 64-Bit-Prozessoren der Power-PC-Familie. OpenEdge 10.1B basiert auf dem Open-Source-Framework Eclipse 3.2. und soll in Tests Leistungssteigerungen um 20 Prozent gegenüber der Vorgängerversion gebracht haben. Der US-Hersteller hebt vor allem die Unterstützung sehr großer Datenbanken mit mehreren Milliarden Datensätzen hervor. In Benchmark-Tests habe sich eine nahezu lineare Skalierbarkeit auf bis zu 30 000 gleichzeitige Benutzer ergeben.

Anwendungsentwickler würden mit der integrierten Plattform weitgehend von der Komplexität heutiger IT-Infrastrukturen abgeschirmt, wirbt Progress. Dazu trügen unter anderem Erweiterungen der hauseigenen 4GL-Programmiersprache Advanced Business Language (ABL). Sie erleichterten es, einmal erstellen Programmcode mehrfach zu verwenden, eine Eigenschaft, die vor allem in Service-orientierten Architekturen (SOA) eine zentrale Rolle spielt. Damit verbunden sei auch eine gute Interoperabilität mit anderen objektorientierten Anwendungen. Mit dem Eclipse-Standard als Grundlage können Anwender zudem weitere Entwicklungswerkzeuge in die OpenEdge-Umgebung einbinden. Mehr zu Service-orientierten Architekturen finden Sie auch im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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