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Visual Studio Team System vorgestellt

30.09.2008 | 13:26 Uhr |

Microsoft hat sich zu einigen Neuerungen von Visual Studio Team System geäußert. Visual Studio Team System ist eine spezielle Variante von Visual Studio 2010 für professionelle Entwicklergruppen.

Microsoft hat erste Details der kommenden Version 2010 von Visual Studio Team System der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor allem im Bereich der Modellierung und der Qualitätssicherung soll die Entwicklungslösung für Teams zukünftig mehr Funktionen bieten, darunter die Unterstützung der Unified Modeling Language (UML). Die Möglichkeiten zur Einbindung von beliebig vielen Beteiligten in das Application Lifecycle Management will Microsoft deutlich erweitern.

Mit Visual Studio Team System (VSTS) 2010 (Codename: "Rosario") haben alle Mitwirkenden an einem Projekt während des gesamten Entwicklungsprozesses Zugriff auf wichtige Funktionen und können sich an allen Arbeitsschritten aktiv beteiligen. Neben Entwicklern und Testpersonen können beispielsweise Projektmanager, Designer oder Analysten in das Projekt eingebunden werden. Im Bereich Softwaremodellierung können technische und nicht-technische Projektbeteiligte mit VSTS 2010 Arbeitsabläufe und Systemfunktionalitäten grafisch definieren, modellieren und austauschen, wie Microsoft weiter ausführt. Diese erweiterten Modellierungsmöglichkeiten sind ein Kernbestandteil der übergeordneten Microsoft-Modellierungsplattform, die auch die "Oslo"-Repositories, -Tools und -Sprachen beinhalten.

Erstmals unterstützt diese Version von VSTS nicht nur Domain Specific Languages (DSL), sondern auch die Unified Modeling Language (UML). So haben Entwickler die Wahl, ob sie in DSL eigene objektbezogene Sprachen für ihre Projekte definieren oder mit UML die standardisierte Sprache für die Software-Modellierung nutzen wollen.

Neue Werkzeuge sollen die Qualitätssicherung während der Testphase verbessern. Eine weitere Funktion von VSTS 2010 hilft bei der Behebung nicht-reproduzierbarer Bugs. In der neuen Version will Microsoft zudem die Leistung und Skalierbarkeit des Team Foundation Server (TFS) verbessern. Durch hierarchische und spezifizierte Verlinkung sollen sich Aufgaben und Artefakte einfacher verfolgen und überwachen lassen. Im Source-Code-Management bietet TFS neue Tools, um Änderungen über Entwicklungszweige und Versionsstände hinweg zu visualisieren und zu verfolgen.

In VSTS 2010 werden die derzeit separat verfügbaren Development Edition und Database Edition miteinander zu einem einzelnen Produkt kombiniert. Alle Software Assurance-Kunden und Besitzer einer Version von Visual Studio Team System 2008 (Developer oder Database Edition) erhalten die jeweils andere Vollversion ab 1. Oktober 2008 kostenlos.

Visual Studio Team System 2010 ist eine Variante der Software-Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 (Codename: Visual Studio "10"), die auf dem Microsoft .net Framework 4.0 basieren wird .

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