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Avira löst CHKDSK-Problem mit Windows 7

08.12.2009 | 13:15 Uhr |

Zumindest für Nutzer der Antivirus-Software von Avira sollen häufige Festplattenprüfungen vor dem Windows-Start nun ein Ende haben. Der Antivir-Hersteller hat ein Update bereit gestellt, das dieses Problem lösen soll.

Windows 7 reagiert empfindlicher als frühere Windows-Versionen auf vermeintliche Festplattenfehler. Entdeckt es einen vermeintlichen Fehler im Dateisystem, verordnet es eine Prüfung mit CHKDSK (Check Disk) beim nächsten Windows-Start. Das hat zu Beschwerden betroffener Anwender in Foren geführt, insbesondere in Zusammenhang mit manchen Antivirusprogrammen, darunter Antivir.

Eine noch nicht abgeschlossene Dateioperation kann zur einer Fehleinschätzung des Systems führen, falls die Datei zwischenzeitlich von einem anderen Programm, etwa dem Virenscanner, gelöscht wird. Windows setzt das so genannte Dirty-Bit und veranlasst so die meist unnötige Prüfung. Bei nächsten Neustart von Windows führt es diese Überprüfung mit dem Tool CHKDSK durch - in der Regel ohne Befund.

Avira, der Hersteller von Antivir, ist dem Problem zusammen mit Microsoft auf den Grund gegangen und hat nun wie angekündigt eine Lösung bereit gestellt. Dirk Knop meldet im Avira Blog , der Hersteller verteile eine neue Fassung der Programmbibliothek "avgntflt.sys" über die automatische Update-Funktion von Antivir. Anwender müssten also nichts weiter unternehmen. Wer es eilig habe, könne jedoch das Update auch manuell anstoßen.

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