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Prognose: PC-Verkauf steigt 2007 um über 11 Prozent

19.06.2007 | 11:30 Uhr |

Dank hoher Notebookverkäufe wird die PC-Branche 2007 mehr als 260 Millionen Rechner weltweit an den Mann bringen. Auch Hybrid-Festplatten, Solid State Drives und Intels Turbo Memory sagt das Meinungsforschungsinstitut iSuppli eine rosige Zukunft voraus.

Das Marktforschungsinstitut iSuppli erwartet, dass 2007 rund 264 Millionen Rechner weltweit verkauf werden. Das entspricht einem Zuwachs von 11,2 Prozent gegenüber 2006. Wie in den Vorjahren sorgen auch 2007 vor allem Notebooks für das Wachstum: In diesem Jahr sollen rund 25,3 Prozent mehr Mobilrechner als im Vorjahr verkauf werden. Die Steigerung bei den PC-Verkäufen liegt nur bei 3,9 Prozent. Allerdings flacht bei den Mobilrechnern die Steigerungsrate ab - 2005 lag sie noch bei knapp 36 Prozent.

iSuppli war zunächst von 10,7 Prozent mehr verkauften Rechner ausgegangen. Allerdings fanden im ersten Quartal 2007 mehr Notebooks einen Käufer als erwartet - iSuppli hatte eigentlich damit gerechnet, dass viele Käufer auf die neue Centrino-Plattform Santa Rosa warten würden. Doch die Notebook-Verkäufe im ersten Quartal stiegen um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lagen damit drei Prozent höher als von iSuppli prognostiziert. Insgesamt sollen Notebooks 2007 rund 40 Prozent der Rechnerverkäufe ausmachen.

Außerdem erwartet iSuppli, dass bis Ende 2009 rund 35 Prozent aller Notebooks über eine Hybrid-Festplatte verfügen werden und 12 Prozent über einen Solid-State-Drive. Derzeit sei der Preis für diese neuen Technolgien noch sehr hoch, aber aufgrund fallender Preise in den nächsten Jahren, geht iSuppli davon aus, dass immer mehr Notebook-Hersteller auf diese Flash-Platten setzen werden. Ebenfalls einen positiven Ausblick gibt iSuppli für Intel Turbo Memory (Codename "Robson") - auch diese Flash-Technik werde sich ab Ende 2007 in immer mehr Mobilrechnern finden.

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