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Profi-Bildqualität vom Camcorder fürs Wohnzimmer

07.09.2004 | 10:18 Uhr |

Sony bringt noch dieses Jahr seinen ersten HDV-Camcorder auf den Markt. Er nimmt auf MiniDV-Kassetten auf, jedoch im hochauflösenden Video-Standard 1440 x 1080 Pixel. Zusammen mit den drei Bildsensoren verspricht das atemberaubende Bildqualität für anspruchsvolle Video-Amateure und Semiprofis.

High Definition Video (HDV) nennt sich der Videoaufnahmestandard, der gute Bilder auch auf moderne Fernseher mit HD-Auflösung bringen wird. Sonys erster HDV-Camcorder ist der HDR-FX1. Er ist mit drei CCDs zu jeweils 1.120.000 Pixel (netto 1.070.000) ausgestattet, zeichnet im 16:9-Format auf und besitzt einen für HD optimierten Analog/Digital-Wandler mit 14 Bit.

Für hohe Bildqualität sorgt das Vario-Sonnar T*-Objektiv mit 72 mm Filterdurchmesser von Carl Zeiss. Es hat ein 12faches optisches Zoom. Seine Lichtstärke beträgt F1,6 bis F2,4, die Brennweite reicht von 32,5 bis 390 Millimeter (umgerechnet auf Kleinbildformat). Der HDR-FX1 zeichnet auf MiniDV-Bänder auf MiniDV-Kassetten auf. Dank MPEG2-Kompression reicht eine übliche 60-Minuten-Kassette wiederum für eine Stunde, nun aber in erstklassiger HDV-Qualität. Zusätzlich nimmt der HDR-FX1 in DV-Qualität auf, entweder 90 Minuten im Longplay- oder 60 Minuten im Shortplay-Modus.

Die volle Bildqualität des HDV-1080i-Standards wird auf einem hochauflösenden LCD- oder Plasma-Bildschirm mit Komponenteneingängen sichtbar. Der HDR-FX1 bietet eine Konvertierungsmöglichkeit, mit der sich HDV-Aufnahmen auch auf herkömmlichen TV-Geräten betrachten lassen.

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