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Produktnamen in Songs helfen beim Verkauf

11.03.2015 | 17:30 Uhr |

Was haben Adidas, Cadillac und Courvoisier gemeinsam? Sie wurden von bekannten Künstlern besungen. Und haben dadurch einen kräftigen Verkaufsschub erhalten, wie eine Studie nun belegt hat.

Laut einer Studie der University of Colorado Denver hat die Erwähnung von Markenartikeln in Musikstücken direkten Einfluss auf den Verkauf dieser Produkte. Dazu untersuchten die Wissenschaftler die jährlichen Top-30-Billboard-Hits von 1960 bis 2013 und stellten fest, dass darin insgesamt 1544 Markenbezeichnungen vorkamen, mehr als die Hälfte davon aus den Jahren 2000 bis 2013. 

Vor allem Autos beliebt

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei Automarken wie Mercedes-Benz (man denke an Janis Jopin), Cadillac (z.B. Bruce Springsteen) und Corvette (Prince). Die Wissenschaftler werteten in den Wochen nach der Chart-Platzierung eines Songs den Marktrend des genannten Produkts aus. So stellten sie beispielsweise fest, dass sich der Song "Pass the Courvoisier" von Busta Rhyme aus dem Jahr 2002 positiv auf den Umsatz des Cognacs auswirkte - der stieg um bis zu 20 Prozent. Run DMCs Song "My Adidas" hatte eine ähnliche Auswirkung auf die gleichnamigen Turnschuhe.

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