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Probleme mit Sony-CCDs

12.10.2005 | 09:19 Uhr |

Digitalkameras mit Sony-Bildaufnehmern einer bestimmten Charge können in heißer und feuchter Umgebung versagen.

Sony gab bekannt, dass eine bestimmte Serie von CCDs, die in 60 verschiedenen, weltweit vertriebenen Geräten diverser Hersteller vom PDA bis zur Videokamera verbaut wurden, fehlerhaft ist und unter bestimmten Umgebungsbedingungen versagen kann. Die Sensoren wurden zwischen Oktober 2002 und März 2004 gebaut. Es scheint, dass eine Veränderung im Fertigungsprozess, die eine höhere Ausbeute bringen sollte, für den Ausfall der CCDs verantwortlich ist. Zum einen wurden durch die geänderte Einstellung einer Bondingmaschine, die den eigentlichen Chip mit den Anschlüssen im Chipgehäuse „verdrahtet“, diese Verdrahtungen anfälliger. Zum anderen greift ein jodhaltiger Klebstoff, der das Abdeckglas des CCD-Chips auf dem Gehäuse befestigt, die schon geschwächten Verdrahtungen an und sorgt so für Kontaktprobleme. Sony hat nach eigenen Angaben den Fertigungsprozess so verändert, dass diese Problematik nicht mehr auftritt.

Sony ersetzt den Herstellern die Reparaturkosten, so dass diese eine kostenlose Reparatur auch nach Ablauf der Garantiezeit versprechen. Unter anderem sind Kameras von Canon, Fuji, Konica-Minolta, Nikon und Sony betroffen. Bei der großen Anzahl von Geräten, die mit diesem Chip verkauft wurden, dürfte dieser Fehler Sony eine gehörige Stange Geld kosten. Anscheinend betrifft das Problem Kameras der 3-Megapixel-Klasse Die Webseiten der Hersteller geben dazu genauere Auskunft.

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