114398

Probleme mit Nforce-Chipsatz

17.08.2001 | 14:18 Uhr |

Der Nforce-Chipsatz von Nvidia wird wohl erst viel später verfügbar sein, als zunächst angenommen. Die Verspätung wird auch nicht einige Wochen betragen, sondern gleich mehrere Monate. Bisher hatte Nvidia Probleme mit dem Nforce-Chipsatz dementiert.

Der Nforce-Chipsatz von Nvidia wird wohl erst viel später verfügbar sein, als zunächst angenommen. Die Verspätung wird auch nicht einige Wochen betragen, sondern gleich mehrere Monate. Bisher hatte Nvidia Probleme mit dem Nforce-Chipsatz dementiert.

Wie ein taiwanesischer Mainboard-Hersteller dem britischen Magazin "Inquirer" verriet, haben die Hersteller noch auf verschiedenen Gebieten Probleme mit dem Nforce-Chipsatz. Vor allem die Sound-Funktion bereite den Asiaten noch einiges an Kopfzerbrechen.

Der Vertreter des Mainboard-Herstellers, der nicht namentlich genannt wird, rechnet damit, dass erste Mainboards erst in zwei Monaten auf den Markt kommen werden.

Nvidia hatte den Nforce-Chipsatz (Codename "Crush 12") schon vor einigen Monaten vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Chipsatz für AMD-Systeme. Highlight ist die integrierte flotte 3D-Grafik-Einheit (IGP - Integrated Graphics Processor). Diese ist deshalb so schnell, da sie in direkter Verbindung mit dem Hauptspeicher steht. Der Kern basiert auf dem Geforce-2-MX-Grafikchip. Die zweite Einheit trägt die Bezeichnung MCP (Media and Communications Processor) und enthält einen vollwertigen AC3-Encoder, der echten digitalen Mehrkanal-Ton beherrscht.

Nvidia steigt ins Chipsatzgeschäft ein (PC-WELT Online, 06.06.2001)

0 Kommentare zu diesem Artikel
114398