Probleme bei Playboy.com

Mittwoch den 15.11.2000 um 17:09 Uhr

von Jochen Siegle

Das amerikanische Online-Entertainment-Angebot Playboy steckt Medienberichten zufolge in größeren finanziellen Schwierigkeiten. Aufgrund "schlechter Marktbedingungen" hat das Männermagazin auch den geplanten Börsengang der Online-Division bis auf weiteres verschoben.
Das amerikanische Online-Entertainment-Angebot Playboy.com steckt Medienberichten zufolge in größeren finanziellen Schwierigkeiten. Aufgrund "schlechter Marktbedingungen" hat das Männermagazin auch den geplanten Börsengang der Online-Division bis auf weiteres verschoben.

Im Zuge der anhaltenden Dot-Com-Krise in den USA scheint damit mittlerweile selbst das Schlagwort "Sex sells" seine Gültigkeit verloren zu haben: Playboy.com musste allein in den ersten neun Monaten diesen Jahres Umsatzeinbußen von 18 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Insiderinformationen zufolge werden dringend Investoren für den Web-Ableger des weltgrößten Männermagazins gesucht. Der Gang an die Börse solle erst dann stattfinden, wenn sich die Marktverhältnisse verbessert haben.

Erst vergangene Woche hatte die deutsche Playboy-Ausgabe eine Partnerschaft mit dem Internet-Ableger des Burda-Blattes "Focus" angekündigt. Weltweit verkauft Playboy monatlich mehr als drei Millionen Magazine. (PC-WELT, 15.11.2000, jas)

www.playboy.com

Nackte Fakten mit Focus

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