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Problem-Akkus können Flugzeugabstürze provozieren

29.08.2006 | 14:34 Uhr |

Die beiden größten Rückrufaktionen in der IT-Geschichte, die Dell und Apple wegen defekter Lithium-Ionen-Akkus starten mussten, rücken ins Bewusstsein, welche Gefahren von solchen fehlerhaften Komponenten ausgehen können.

Wie brisant die Akkuproblematik ist, beweist auch eine Meldung, die Mitte Juli 2006 zunächst fast unterging, die deutlich macht, welche Gefahr von nicht funktionierenden Akkus ausgeht. Die vom US-Kongress beauftragte unabhängige Bundesbehörde National Transportation Safety Board (NTSB), die in Sicherheitsfragen tätig wird, untersucht seit dieser Zeit die Hintergründe, die zum Brand eines Flugzeugs des Paketdienstes UPS führten. Die DC-8 hatte am 8. Februar 2006 im Flug zu brennen begonnen und musste in Philadelphia notlanden. Die Besatzung, so die Berichte, erlitt lediglich leichte Verletzungen. Die Maschine hingegen wurde erheblich beschädigt.

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