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Privatkopie von Datenträgern soll auch weiterhin erlaubt bleiben

18.11.2002 | 13:08 Uhr |

Für private Zwecke sollen Kopien von Musik-CDs oder Software auch in Zukunft erlaubt sein, der eigenen Sicherheitskopie würde damit weiterhin nichts im Wege stehen. Das sieht der Entwurf für ein neues Urhebergesetz vor.

Für private Zwecke sollen Kopien von Musik-CDs oder Software auch in Zukunft erlaubt sein, der eigenen Sicherheitskopie würde damit weiterhin nichts im Wege stehen. Das sieht der Entwurf für ein neues Urhebergesetz vor, wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet.

Künftig müssen alle CDs, die mit einem Kopierschutz versehen sind und in den Handel kommen, deutlich gekennzeichnet werden. Nach Meinung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries sei dadurch gewährleistet, dass "niemand die Katze im Sack kauft." Immerhin wird mit derartigen Produkten eine Privatkopie nahezu unmöglich gemacht.

Das Entwurfspapier stärkt zugleich auch die Rechte der Urheber. Beispielsweise dürfen Internet-Inhalte generell nur mit Zustimmung des Urhebers verwertet werden. Die systematische Vervielfältigung als auch der Verkauf von Kopien bleibt weiterhin verboten. Mit dem neuen Gesetzentwurf wird die längst verabschiedete EU-Richtline zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft weitgehend umgesetzt.

Konsumenten scheuen kopiergeschützte Musik-CDs (PC-WELT Online, 28.10.2002)

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