207024

Premiere startet Prepaid-Angebot

30.11.2006 | 09:21 Uhr |

Mit einem Prepaid-Angebot versucht der Pay-TV-Sender Premiere neue Kunden zu gewinnen, die bisher von den Abo-Kosten abgeschreckt wurden.

Unter dem Namen „ Premiere Flex“ startet der Pay-TV-Sender ab 4. Dezember ein Prepaid-Angebot. Im Gegensatz zu den klassischen Abonnements entfällt dabei die Mindestlaufzeit gebuchter Programmpakete. Beim Vertriebsmodell orientiert sich der Sender am Erfolg der Prepaid-Handykarten bei Lebensmitteldiscountern: Über die Supermärkte Penny, Real und Marktkauf sowie bei Amazon.de und Payback können Karten mit Guthaben von 25, 50 oder 75 Euro erworben werden. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Smartcards, sondern lediglich um eine Plastikkarte mit aufgedrucktem Zahlencode. Dieser muss telefonisch aktiviert werden, erst nach einer Anmeldung erhält der Kunde die passende Smartcard zugeschickt.

Bei der Aktivierung wird zudem die jährliche Smartcard-Nutzungsgebühr von 12 Euro direkt vom Guthaben abgezogen – besonders bei der 25-Euro-Variante zu Beginn ärgerlich. Programmpakete können ebenfalls telefonisch zum Preis von 20 Euro pro Monat freigeschaltet werden. Im Jahresabo verlangt Premiere nur 15 Euro pro Monat, bei Zwei-Jahres-Abonnements sogar nur zehn Euro. Damit will der Sender nach wie vor einen Anreiz für Abo-Kunden bieten. In diesem Jahr startet das „Premiere Flex“-Angebot vorerst mit Pay-per-View-Sendungen von „Premiere Direkt“ und „Premiere Erotik“ sowie Tagestickets für das Sportportal.

0 Kommentare zu diesem Artikel
207024