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Premiere: ATI plant P4-Chipssatz mit DDR-Unterstützung

19.12.2001 | 11:19 Uhr |

Nach Nvidia plant auch der Grafikchiphersteller ATI den Einstieg in den umkämpften Chipsatz-Markt. Während Nvidia mit dem Nforce-Chipsatz eine Lösung für AMD-Prozessoren im Angebot hat, wird ATI einen Chipsatz für Intel-Prozessoren anbieten.

Nach Nvidia plant auch der Grafikchiphersteller ATI den Einstieg in den umkämpften Chipsatz-Markt. Während Nvidia mit dem Nforce-Chipsatz eine Lösung für AMD-Prozessoren im Angebot hat, wird ATI einen Chipsatz für Intel-Prozessoren anbieten.

Der Mainboard-Chipsatz von ATI wird den Namen "A4" tragen und soll schon im ersten Quartal 2002 auf den Markt kommen.

Laut eines Berichts des taiwanesischen Branchen-Magazins Digitimes hat ATI aber scheinbar keine Lust auf eine Konfrontation mit anderen Chipsatz-Herstellern. Daher wird sich ATI mit dem A4-Chipsatz zunächst nur auf dem Notebook- und Konsolen-Markt engagieren.

Der A4-Chipsatz wird den Betrieb von Pentium-4-Prozessoren in Verbindung mit DDR-SDRAM-Speicher erlauben und einen integrierten Grafikchip bieten, der auf dem Radeon-Chip basiert. Die nötigen Lizenzen für einen solchen Mainboard-Chipsatz besitzt ATI dank dem im Januar 2001 mit Intel getroffenen Abkommen über Technologieaustausch ( wir berichteten ).

Als erste Hersteller der Mainboards mit dem A4-Chipssatz werden Gigabyte und CP Technology gehandelt. Bisher hatte CP Technology nur Grafikkarten im Angebot. Allerdings wird gemunkelt, dass die Firma mit dem A4-Chipssatz auch zum Hersteller von Hauptplatinen avancieren will.

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