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Preisvergleich bei Prepaid-Auslandsgebühren

24.06.2006 | 14:39 Uhr |

Zu den Urlaubsvorbereitungen in diesem Jahr sollte neben der passenden Reiseausrüstung auch ein Check der Handy-Auslandsgebühren gehören. Nicht nur Discounter schlagen hier richtig zu.

Wer beispielsweise als Prepaid-Kunde aus dem Ausland mit den daheimgebliebenen Familienangehörigen telefonieren möchte, erlebt meist eine teure Überraschung. Hier empfiehlt es sich, die Handytarife im Vorfeld zu prüfen. Der Telekommunikations-Infodienst call-magazin.de bietet einen Handy-Tarifrechner und warnt Vieltelefonierer vor Gebührenfallen.

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Vertragstarif bezahlen Kunden bei Auslandsgesprächen meist das Doppelte eines Innland-Telefonats. Dies trifft nicht nur auf Discounter, sondern meist auch auf Prepaid-Kunden der Netzbetreiber zu. Wer beispielsweise mit einer E-Plus Prepaid-Karte aus Ägypten nach Deutschland telefoniert, bezahlt pro Minute 2,59 Euro. Dabei macht der Anbieter keinen Unterschied zwischen normalen E-Plus Prepaid-Nutzern oder Kunden der Discounter Aldi , blau , debitel light und simyo .

Als Prepaid-Kunde von T-Mobile kostet ein Anruf nach Deutschland 2,99 Euro pro Minute. Die günstigsten Preise hierfür bietet o2 Germany . Fernreisende müssen sogar noch tiefer in die Tasche greifen. Telefoniert ein CallYa-Kunde beispielsweise von Kuba nach Deutschland, kostet ihn der Anruf 5,49 Euro pro Minute, wenn er kein Vodafone-Partnernetz findet.

Verena Blöcher von call-magazin.de warnt: "Es sind nicht nur die Discounter, die sich Auslandsgespräche teuer bezahlen lassen; auch die Netzbetreiber langen kräftig zu. Den Unterschied macht meist das Reiseland: Innerhalb Europas kann man über die Netzbetreiber viel günstiger telefonieren als über die Discounter. Bei Telefonaten aus weiter entfernten Ländern zahlen aber alle Prepaid-Kunden richtig viel Geld."

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