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Preise für PCs steigen 2002 deutlich

02.04.2002 | 13:15 Uhr |

Sie wollen sich einen neuen Rechner anschaffen? Dann sollten Sie sich schnellstens auf die Socken machen. Für dieses Jahr rechnen die Marktforscher von Gartner mit einem Preisanstieg für Rechner und Notebooks. PCs sollen demnach bis zu zehn Prozent teurer werden.

Sie wollen sich einen neuen Rechner anschaffen? Dann sollten Sie sich schnellstens auf die Socken machen. Für dieses Jahr rechnen die Marktforscher von Gartner mit einem Preisanstieg für Rechner und Notebooks. PCs sollen demnach bis zu zehn Prozent teurer werden, wie unser Schwestermagazin Tecchannel berichtet.

Die Preise für Notebooks sollen Gartner zufolge sogar um bis zu 15 Prozent anziehen. Als Grund für das deutliche Drehen an der Preisschraube nennen die Marktforscher den kontinuierlichen Anstieg der Preise für DRAM-Speicherbausteine (PC-WELT berichtete). Laut Gartner-Analyst Brian Gammage seien diese seit Jahresanfang um 300 Prozent gestiegen.

Das Jahr 2001 brachte für die Speicherhersteller ein starken Preiseinbruch. Der Kunden Freud, der Hersteller Leid - die Produzenten von Speicherbausteinen gerieten in ziemliche Finanznöte, wie das Beispiel Infineon am besten zeigt (PC-WELT berichtete). Die Speicherproduzenten reagierten darauf mit einer Senkung ihrer Produktionszahlen, um die Preise wieder zu stabilisieren.

Auch die Preise für die zunehmend beliebteren Flachbildschirme gehen nach oben. Die PC-Hersteller geben diese Preissteigerungen in diesem Jahr an die Kunden weiter. Für den ohnehin stagnierenden PC-Absatz könnte dies allerdings schlimme Folgen haben, wenn potenzielle Käufer aus Preisgründen die Neuanschaffung eines Rechners zurückstellen.

Internet und Telefonieren günstiger (PC-WELT Online, 04.03.2002)

Telekom darf Anschluss-Grundpreise erhöhen (PC-WELT Online, 26.02.2002)

Massive Preiserhöhungen bei DRAM drohen (PC-WELT Online, 18.02.2002)

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