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Telefonieren wird teurer

Die Preise für Telekommunikation sind im Oktober 2007 leicht gestiegen. Verglichen zum Vorjahreszeitraum legte der Index um 0,8 Prozent zu, vor allem Telefonate in die Mobilfunknetze und Ortgespräche wurden teurer. Preisnachlässe verzeichnete der Statistische Bundesamt hingegen bei Handytelefonaten und der Internet-Nutzung.

Einem Bericht des Statistischen Bundesamtes zufolge sind die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen im Oktober 2007 verglichen zum Vorjahreszeitraum leicht gestiegen. Vor allem bei Festnetz-Telefonaten mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen, wer häufig mit dem Handy telefoniert, konnte sich hingegen über sinkende Kosten freuen.

Im Jahresvergleich zahlten die Verbraucher für Dienstleistungen im Telekommunikationssektor durchschnittlich 0,4 Prozent mehr, gegenüber dem Vormonat zeigte der Durchschnitt hingegen keine Veränderung. Ein Blick auf die einzelnen Bereiche zeigt jedoch gravierende Unterschiede bei den Preisänderungen.

Insbesondere Festnetz-Telefonate wurden teurer: gegenüber Oktober 2006 um 1,8 Prozent. Schuld daran waren neben Inlandsferngesprächen (+ 3,4 Prozent) vor allem die Kosten für Anrufe in die Mobilfunknetze und Ortgespräche, die im Durchschnitt um 2,1 und 2,5 Prozent teurer wurden.

Sparen konnte hingegen, wer seine Anrufe vom Handy aus führte, hier verzeichnete das Bundesamt einen Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise 0,2 Prozent verglichen zum Vormonat. Die deutlichste Preissenkung verzeichnete die Internet-Branche. Gegenüber Oktober 2006 sanken die Kosten um 6,5 Prozent, im Vergleich zum September 2007 immerhin um 0,5 Prozent.

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