Preisabsprachen

Toshiba muss 87 Millionen Dollar Strafe zahlen

Mittwoch, 04.07.2012 | 15:50 von Benjamin Schischka
3D-Fernseher von Toshiba
Vergrößern 3D-Fernseher von Toshiba
Wegen illegaler Preisabsprachen soll Toshiba 87 Millionen Dollar Strafe zahlen. Toshiba will sich wehren, die Mitangeklagten zahlen.
Ein Gericht in San Francisco hat Toshiba am Dienstag zu einer Strafe in Höhe von 87 Millionen Dollar verurteilt. Die Begründung des Gerichts: Toshiba habe sich mit anderen LCD-Herstellern zu illegalen Preisabsprachen getroffen. Toshiba weigert sich zu zahlen und will nun rechtliche Schritte einleiten.
 
Mitangeklagte von Toshiba – Chimei Innolux, Chungwa Picture Tubes, Epson Imaging Devices, HannStar Display, Hitachi Displays, Samsung Electronics und Sharp – haben bereits Ausgleichszahlungen in hundertfacher Millionenhöhe überwiesen. Bei Toshiba hält man die Beschuldigung für einen Fehler der Jury und wolle alle Mittel aufwenden, um den Fehler zu korrigieren.
 
Toshiba ist nicht die erste Firma, die sich wehrt. AU Optronics aus Taiwan ist gerichtlich gegen die Kläger vorgegangen. AU Optronics und zwei seiner Senior Executives sehen sich nun mit Strafen von bis zu 1 Milliarde Dollar konfrontiert.

Mittwoch, 04.07.2012 | 15:50 von Benjamin Schischka
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1512965