Preis-Check

Media-Markt-Angebote der Woche

Freitag den 04.05.2012 um 12:38 Uhr

von Thomas Rau, Ines Walke-Chomjakov

Media Markt: Unter anderem das iPad 2 im Preis-Check
Vergrößern Media Markt: Unter anderem das iPad 2 im Preis-Check
Wer Computertechnik sucht, sollte den aktuellen Media-Markt-Prospekt durchsehen. Er enthält beispielsweise ein faires Angebot zum Apple iPad. Lesen Sie selbst.
Diese Woche setzt der Media Markt auf bewährte Technik wie Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones, aber auch Drucker und Tinten-Multifunktionsgeräte. Waschmaschinen und Fernseher finden sich nicht. PC-WELT hat die besten Angebote des Prospekts unter die Lupe genommen. Lesen Sie, ob und wann es sich lohnt zuzugreifen.

Ebook-Reader im Media-Markt-Prospektcheck

Trekstor eBook Reader Pyrus für 69 Euro
Als erster großer Partner bringt Mediamarkt den neuen Ebook-Reader in den Handel. Das Lesegerät mit 6-Zoll-Bildschirm ist mit 69 Euro mindestens 30 Euro billiger als vergleichbare Reader mit gut lesbarem Display auf Basis elektronischer Tinte. Im Preis enthalten sind drei Ebooks sowie eine Software zum Überspielen der elektronischen Bücher vom PC. Nach Auskunft des Herstellers wird der Pyrus in anderen Geschäften erst in der nächsten Woche verfügbar sein.

Tablet-PCs im Media-Markt-Prospektcheck


Asus Transformer Pad TF300T für 499 Euro
Der kleine Bruder des Transformer Prime ist nicht ganz so flach, so leicht und in ein so schickes Gehäuse verpackt wie das erste Quad-Core-Tablet von Asus. Aber dafür ist es 100 Euro günstiger als das derzeit kaum erhältliche Prime. Nvidias Quad-Core-CPU Tegra 3 ist mit an Bord, ebenso wie die pfiffige Docking-Tastatur, die unter anderem einen USB-Anschluss sowie einen zusätzlichen Akku bietet. Media-Markt verkauft das TF300T mit Android 4.0, ein Update auf Ice Cream Sandwich gibt es aber auch schon für das Prime.
Test: Asus Transformer Prime


Blackberry Playbook 2.0 für 189 Euro
Günstiger Ladenhüter: Das Blackberry-Tablet gibt es seit fast einem Jahr, zum Start kostete es noch 500 Euro. Die neue Betriebssystem-Version 2.0 kuriert einige der Kinderkrankheiten des Tablets. Aber die App-Versorgung ist immer noch ziemlich mager. Trotzdem ist das Playbook für diesen Preis einen Blick wert – denn das wertige 7-Zoll-Tablet ist um Klassen besser als Android-Geräte, die für diesen Preis angeboten werden.


Acer Iconia Tab A200 für 349 Euro
Das Android-Tablet mit 10,1-Zoll-Tablet liegt rund 50 Euro unter dem günstigsten iPad 2. In punkto Bedienung, Bildschirmqualität und Akkulaufzeit ist der Abstand deutlich größer, denn in diesen Kriterien ist das Iconia A200 deutlich schlechter als das Apple-Tablet. Doch es bringt auch Dinge mit, die das iPad nicht zu bieten hat – zum Beispiel zwei USB-Anschlüsse (1x Standard, 1x Micro) und ein Micro-SD-Kartenleser. Außerdem ist sein Speicher mit 32 GB doppelt so groß wie beim 399-Euro-iPad. Das macht das Iconia A200 zwar immer noch nicht zu einem sehr guten Tablet, aber immerhin zu einem empfehlenswerten Allrounder für kleines Geld.
Test: Acer Iconia A200


iPad 2 16 GB + Wifi für 379 Euro
Der Media-Markt macht den Käufern die Entscheidung für das Acer-Tablet allerdings nicht leicht. Denn gleich daneben gibt’s das iPad 2 für 379 Euro – 20 Euro günstiger als im Apple-Store. Viele Worte muss man nicht mehr über das Apple-Tablet verlieren: Nur das neue iPad 3 überholt es in der PC-WELT-Tablet-Bestenliste wegen seines hochauflösenden und farbstarken Displays. Zu diesem Preis ist es eine absolute Kaufempfehlung – wenn Sie die Apple-Fesseln wie fehlende Anschlüsse, geringe Formatkompatiblität und die enge Bindung an iTunes-Inhalte nicht stören.
Bestenliste: Tablet-PC
Test: Apple iPad 3
Test: Apple iPad 2

Notebooks im Media-Markt-Prospektcheck


Asus A54HR-S0104V für 469 Euro
Das Notebook auf der Startseite des neuen Media-Markt-Prospektes ist ein direkter Angriff auf das aktuelle Aldi-Notebook Medion Akoya E6228: Es bietet den gleichen Prozessor Core i3-2350M (2,3 GHz, kein Turbo Boost) und die gleiche Festplattengröße von 500 GB. Allerdings besitzt es weniger Arbeitsspeicher (4 statt 8 GB), dafür aber eine zusätzliche Grafikkarte, nämlich die AMD Radeon HD7470M. Die ist zwar kaum schneller als die integrierte Prozessorgrafik des Aldi-Notebooks – aktuelle Spiele sind daher auch mit dem Asus-Notebook nur bei niedriger Auflösung und reduzierten Grafikeffekten möglich. Aber die Treiber-Unterstützung läuft bei AMD glatter als bei Intel. Daher ist das Asus-Notebook mit 15,6-Zoll-Display die bessere Wahl für Gelegenheitsspieler, die ein günstigstes Standard-Notebook ohne Extras suchen.
Test: Aldi-Notebook


Acer Aspire S3-951-2634G52iss für 849 Euro
Etwas eleganter geht’s auf der zweiten Seite weiter mit einem Ultrabook von Acer. Allerdings ist das flache und leichte Laptop das schlechteste unter den flachen und leichten Ultrabooks. Daran ändert auch der schnelle Dual-Core-Prozessor Core i7-2637M nichts: Acer setzt nämlich nicht auf eine schnelle SSD, sondern auf eine Standard-Festplatte, die mit 500 GB zwar viel Platz bietet, aber das System bremst. Die 20 GB große SSD im Ultrabook sorgt als Pufferspeicher immerhin dafür, dass das Ultrabook in Sekunden aus dem Ruhemodus aufwacht und Windows schnell startet, Sie können darauf aber keine Dateien speichern. Im Praxis-Betrieb sind SSD-Ultrabooks deutlich schneller – bei vielen Programmen selbst dann, wenn sie nur einen Core i5 besitzen, wie zum Beispiel das Toshiba Satellite Z830-10J, das allerdings rund 100 Euro mehr kostet, dafür aber mehr Anschlüsse wie zum Beispiel USB 3.0 bietet.
Test: Acer Aspire S3
Test: Toshiba Satellite Z830-10J


HP Pavilion g7-1332eg für 599 Euro
Das völlige Gegenteil des Ultrabooks ist das große HP-Notebook mit 17,3-Zoll-Display. Das gilt nicht nur für die Größe, sondern auch für die Leistung: Denn der AMD Quad-Core A8-3520M arbeitet nicht schneller als der stromsparendere Core i7 im Ultrabook. Dafür bekommen Sie immerhin eine große 750-GB-Festplatte und 6 MB Arbeitsspeicher. Trotz der Grafik-Kombination aus CPU-Grafik 6620G und zusätzlicher Grafikkarte AMD HD 7450M dürfte das HP-Notebook mit halbwegs aktuellen Spielen in der maximalen Displayauflösung 1600 x 900 Bildpunkten überfordert sein. Die bessere Alternative zum gleichen Preis ist das Acer Aspire 7750G, das Amazon mit Core i3-2350M, 8 GB RAM und der besseren Grafikkarte AMD HD 7670M anbietet.
Acer Aspire 7750G bei Amazon  


Sony VPC-EH3E0E-W für 499 Euro
Nur wenn Sie auch bei einem günstigen Notebook gesteigerten Wert aufs Design legen, kommt das weiße Sony-Notebook für Sie in Frage. Denn die Rechenleistung des eingebauten Pentium B960 (2,2 GHz) liegt unter der des Asus-Notebooks von Prospekt-Seite 1. Auch die magere Grafikkarte Geforce 410M reißt’s da nicht mehr raus. USB 3.0 fehlt dem Laptop außerdem.


Acer Aspire 5755G-2454G50Mtrs für 579 Euro
Das ausgewogendste Preis-Leistungs-Verhältnis der Notebooks im aktuellen Media-Markt-Prospekt bietet das Acer Aspire 5755G mit 15,6-Zoll-Display. Der Prozessor Core i5-2450M (2,5 GHz, Turbo Boost bis 3,1 GHz) garantiert ordentliche Rechenleistung, die Grafikkarte Geforce GT 630M schultert viele Spiele – wenn auch nicht immer mit allen Effekten. Und einen USB-3.0-Anschluss kriegen Sie auch noch. Die vom Media-Markt beworbene Intel-Technik Wireless Display ist dagegen nichts Besonderes: Die beherrschen fast alle aktuellen Notebooks mit Intel-Prozessor. Für die kabellose Videoübertragung zum Fernseher benötigen Sie außerdem einen zusätzlichen Adapter für den TV.


Asus A93SM-YZ026V für 999 Euro
Für Multimedia-Freunde bietet Media-Markt das riesige Asus-Notebook an: Sein 18,4-Zoll-Display zeigt 1920 x 1080 Bildpunkte – Full-HD-Auflösung: Passend dazu sitzt ein Blu-ray-Laufwerk im Notebook. Dazu gibt’s die Nvidia-Grafikkarte Geforce GT 630M, die aber für Spiele in Full-HD nicht stark genug ist.

HP Pavilion dv7-6c32eg für 1099 Euro
In punkto Ausstattung setzt das HP-Notebook noch eins drauf – mit einer Terabyte-Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher. Das 17,3 Zoll große Display zeigt allerdings nur 1600 x 900 Bildpunkte – nicht optimal für Filme vom eingebauten Blu-ray-Player. An der Rechenleistung gibt‘s dagegen nichts zu rütteln: Dafür sorgen der Intel-Quadcore Core i7-2670QM und die AMD-Grafikkarte HD 7690M XT mit 2 GB Grafikspeicher.

Tinten-Multifunktionsgeräte im Media-Markt-Prospektcheck


HP Officejet 4500 Wireless für 79 Euro
Das Multifunktionsgerät mit Fax-Funktion ist schon ziemlich in die Jahre gekommen. Deshalb ist es auch preislich attraktiv. Fürs kleine Heimbüro reicht die Qualität im Drucken und Kopieren sicher aus. Allerdings müssen Sie Geduld mitbringen, denn das Kombigerät lässt sich Zeit bei der Arbeit. Immerhin liegen die Seitenpreise trotz der Kombikartuschen mit integriertem Druckkopf im bezahlbaren Bereich.
 
HP Photosmart 6510 e-All-in-One für 129 Euro
Das HP-Kombigerät ist preislich kein Schnäppchen. Im Internet gibt es jede Menge günstigere Angebote. Im PC-WELT-Test schlägt es sich ordentlich, ohne aber wirklich zu glänzen. Das Gerät ist schmal gebaut, was aber zu Lasten der Papierzufuhr und Ablage geht.
Test: HP Photosmart 6510
 
Epson Stylus Office BX635FWD für 149 Euro
Der Preis für das Kombigerät ist fair, aber nicht überwältigend niedrig. Das Web bietet durchaus günstigere Angebote. Das Gerät selbst ist für Anwender attraktiv, die LAN oder WLAN nutzen, vier Farben ausreichen und vom Smartphone oder Tablet-PC aufs Kombigerät zugreifen wollen.

Smartphones im Media-Markt-Prospektcheck


Samsung Galaxy Note für 434 Euro
Suchen Sie ein Smartphone mit großem Touchscreen, ist das Media-Markt-Angebot ist durchaus fair. Als richtiges Schnäppchen lässt es sich allerdings nicht bezeichnen, denn im Web finden sich niedrigere Preise. Im PC-WELT-Test empfiehlt sich das Samsung-Gerät für Anwender, die auch mal einen Film am Handy sehen wollen.
Test: Samsung Galaxy Note
 
HTC One X für 559 Euro
Wiederum kein Schnäppchen-Angebot. Allerdings schneidet das Android-4.0-Smartphone im PC-WELT-Test ((1434224)) gut ab und rechtfertigt so den Preis. Wer weniger bezahlen will, kann im Web einige günstigere Angebote finden.
Test: HTC One X
 
Samsung Galaxy S2 für 399 Euro
Der Media-Markt-Preis liegt gut 10 Euro über den günstigsten Web-Angeboten. Das ist fair und für das Smartphone angemessen, da sich im Test als schnell und als spieletauglich herausgestellt hat.
Test: Samsung Galaxy S2
 
HTC One V für 469 Euro
Es ist das schmalste Smartphone der One-Serie und doch kraftvoll, wie sich im Test herausstellt. Der Media-Markt-Preis ist dafür weniger verlockend. Er liegt im Mittelfeld. Es gibt jede Menge Angebote im Internet, die ihn unterbieten.
Test: HTC One V

Freitag den 04.05.2012 um 12:38 Uhr

von Thomas Rau, Ines Walke-Chomjakov

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