Praxistest: Samsung SGH-D800

Mit dem Aufdruck "Wide and Slim Slider" erregt die flache Pappschachtel, in der das D800 steckt, große Neugier. Öffnet man den Deckel, liegt obenauf nur das Handy, gebettet in einen schlichten Papprahmen. Eine Etage tiefer wohnt das Zubehör: Akku, Netzteil, ein kabelgebundenes Stereo-Headset, ein USB-Datenkabel, eine Software CD und das Handbuch in englischer und deutscher Sprache. Dem aufmerksamen Samsung-User wird eins sofort auffallen: das vom D600 bekannte, sehr nützliche TV-Kabel wurde weggelassen und die alte Datenleitung ist wegen der neuen Flachstecker mit dem D800 leider nicht kompatibel.
Bei den Good Lookings haben sich die Koreaner sehr ins Zeug gelegt! Das D800 ist deutlich flacher als seine Slider-Vorgänger D500 und D600, dabei gleichzeitig in die Breite gewachsen und misst 97x52x14,9 mm. An den stolzen 98 Gramm Gewicht sind sicherlich auch der verchromte Metallrahmen der Slideroberseite und die Bestätigungstaste des Navkeys aus glattem Chrom-Aluminium schuld. Wer Design haben will, muss eben schleppen! Nimmt man das Gerät in die Hand, überrascht die professionelle Haptik und das einfache Öffnen des Sliders. Dank butterweicher Feder lässt sich das Telefon auch einhändig leicht öffnen und schließen. Geschlossen schützt die Rückseite des Handys Linse und Spiegel der Kamera und das kopfseitig verbaute Mikrofon für die Freisprecheinrichtung. Das gesamte Gehäuse wirkt präzisionsverliebt verarbeitet und Staub oder Schmutz haben nahezu keine Chance, in bewegliche Teile oder gar unter die Displayabdeckung zu gelangen. Gleiches gilt für die Steckanschlüsse für externes Zubehör und das Ladegerät: sie wurden in einen Port an der linken Kopfseite zusammengefasst und unter einem am Gehäuse befestigten Deckelchen versteckt.
Das Display stellt bei 240x320 Pixeln 262.144 Farben dar. Die Bildschirmdiagonale ist im Vergleich zum Vorgänger gewachsen, die Maximalhelligkeit gestiegen und alles wirkt einen Hauch brillanter als beim D600. Völlig enttäuscht werden viele Kunden von der Tastatur sein: Die planar angelegten und äußerst flachen Tasten sind durch vertikale, chromfarbene Abgrenzungen unterteilt, besser erfühlbar (beim Tippen einer SMS etwa) sind sie deswegen aber nicht. Der Tastenhub ist viel zu gering und richtig auf die Palme bringt den User mit der Zeit die mechanisch äußerst eng beieinanderliegenden Druckpunkte zwischen den Tasten # und 9 sowie die viel zu nahe am Ende des Sliders angebrachte unterste Tastenreihe. Auch die Tasten auf der Oberseite sind kein Meisterstück: Das Aussehen mag schick sein, aber was hat man davon, wenn man statt der Taste für die Menünavigation ständig die fürs Auflegen erwischt und sich wieder im Standby-Screen befindet?! Der 5-Wege-Navkey hebt sich so gut wie gar nicht von den anderen Tasten ab und die Löschentaste liegt gefährlich nah an seinem unteren Ende. Für Otto-Normal-Händer gerät das Tippen zur Konzentrationsübung!
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