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PowerInfo gecrackt

Die verbotene Rückwärtssuche von Adressen ist durch einen Crack der Telefon-CD "PowerInfo" möglich. Von Crackersites lässt sich ein Programm herunter laden, mit dem sich Adressen anhand der Telefonnummer ermitteln lassen.

Die so genannte Rückwärtssuche von Adressen ist durch einen Crack der Telefon-CD "PowerInfo" möglich. Das Recherchieren von Anschriften anhand der Telefonnummer ist aus Datenschutzgründen verboten und mit der Auskunft-CD-ROM PowerInfo auch nicht möglich. Wie der Anbieter G Data berichtet, haben Hacker jetzt aber eine Software ins Netz gestellt, mit der sich die Rückwärtssuche durchführen lässt.

Auf Basis der gehackten Datenstruktur sei ein separates Programm namens "PiIdent" entstanden, das nach Eingabe der Vorwahl und Telefonnummer die Daten des Teilnehmers ausgibt. "PiIdent für PowerInfo" lässt sich von einschlägigen Cracksites aus dem Internet herunter laden. Wie ein Firmensprecher gegenüber der PC-WELT erklärte, gibt es das Crackprogramm schon länger - G Data sei durch Anwender darauf aufmerksam gemacht worden.

G Data prüft jetzt rechtliche Schritte gegen die Hacker, die vermutlich für den widerrechtlichen Eingriff verantwortlich sind. "Die Rückwärtssuche, die im Internet angeboten wird, verstößt eindeutig gegen die Rechtslage. Wir appellieren daher von dieser Form der missbräuchlichen Verwendung der PowerInfo Telefon CD abzusehen", heißt es in einer offiziellen Erklärung des Unternehmens. (PC-WELT, 21.06.2000, sp)

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