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Portable Steam Machine Smach Zero kostet unter 300 Euro

11.08.2015 | 15:12 Uhr |

Valve will mit seinen Steam Machines im Wohnzimmer das Gaming-Zepter an sich reißen. Die Smach Zero aka Steamboy soll Bahn und Bus erobern.

Schon vor gut einem Jahr haben wir über den Steamboy berichtet - ein portabler Steam-OS-Computer, auf dem man Computer-Spiele unterwegs zocken kann. Das Projekt sollte mit einer Quadcore-CPU, 4 GB RAM, 32 GB Speicher und 5-Zoll-Screen im 16:9-Format an den Start gehen. Optisch erinnert es sehr stark an die Playstation Vita beziehungsweise deren Vorgänger Playstation Portable.

Nun gibt es neues zur Steam-Konsole. Sie soll nicht mehr unter dem Namen Steamboy erscheinen, sondern als Smach Zero. Der Mini-Computer soll Ende 2016 erscheinen und sein Display soll mit 720p auflösen. Ferner verfügt er über einen HDMI-Ausgang - wenn man doch einmal am großen Bildschirm spielen kann (vielleicht im Büro in der Mittagspause?). Die tragbare Steam Machine soll schon zum Start über 1.000 Spiele unterstützen und in Europa 299 Euro kosten.

Valve sorgte vor wenigen Jahren für Furore, als man ankündigte, mit den Steam Machines und SteamOS das Wohnzimmer erobern zu wollen. Schon Ende 2013 wurde die erste Steam Machine für den Handel vorgestellt. Während Valve den Controller und das Betriebssystem liefert, steht es Hardware-Herstellern frei, eigene Steam Machines zu kreieren und auf den Markt zu bringen. Die Macher von Smach Zero haben sich - das ist ungewöhnlich - für ein portables Konzept entschieden.

SteamOS spielt derzeit noch keine große Rolle. Doch noch dieses Jahr sollen die Steam Controller erscheinen, und das könnte das Blatt wenden. Die Controller sollen - so das Versprechen - Tastatur und Maus unnötig machen, so dass man wirklich von der Couch aus zocken kann.

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