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Pornos von der Uni

24.02.2001 | 15:33 Uhr |

Mails mit pornografischen Inhalten sind nicht jedermanns Sache. Besonders ehrwürdige öffentliche Einrichtungen reagieren pikiert, wenn mit ihrem Absender derartige Mails versandt werden. Genau dies geschah in Großbritannien.

Mails mit pornografischen Inhalten sind nicht jedermanns Sache. Besonders ehrwürdige öffentliche Einrichtungen reagieren pikiert, wenn mit ihrem Absender derartige Mails versandt werden. Genau dies geschah in Großbritannien, wie "The Register" berichtet.

Einigen Hotmail-Benutzern muss wirklich ziemlich heiß geworden sein, als sie Mails von der britischen Warwick-Universität bekamen. Denn der Inhalt hatte einen wenig akademischen Charakter: Links zu Porno-Seiten.

Die Spur ließ sich zum amerikanischen Internet-Service-Provider Starnet zurückverfolgen. Allerdings stammte keine einzige der anzüglichen Mails von einem tatsächlichen Universitäts-Account und keine einzige wurde über das Universitätsnetzwerk verschickt, wie die Lehranstalt erleichtert bekannt gab.

Sonderlich lachen konnte man über diese Angelegenheit jedoch nicht. Die Universität schaltete deshalb ihre Rechtsanwälte ein, da der Internet Provider nicht auf die Bitte reagierte, Informationen über die wirklichen Absender herauszugeben. Stattdessen bekam die Universität lediglich eine Mitteilung, dass die Verantwortlichen aus dem System entfernt wurden. (PC-WELT, 24.02.2001, hc)

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