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Firefox-Vorabversion enthält Private-Browsing-Funktion

05.11.2008 | 13:49 Uhr |

Von Firefox ist eine Vorabversion der Beta 2 von Firefox 3.1 erschienen, die erstmalig die neue Private-Browsing-Funktion enthält. Diese Funktion kann damit nunmehr ausprobiert werden.

Neugierige beziehungsweise testfreudige Anwender dürfen erstmalig eine Firefox-Vorabversion testen, die die im September für Firefox angekündigte Private-Browsing-Funktion enthält. Die Mozilla-Entwickler hatten sich dazu entschieden, diese Sicherheitsfunktion in Firefox einzubauen, nachdem sowohl Google Chrome als auch der Internet Explorer 8 über eine solche Funktion verfügen, die gerne auch "Porno-Modus" bezeichnet wird.

Im Private-Browsing-Modus speichert Firefox - ähnlich wie die Konkurrenz - während einer Surf-Session keinerlei Daten lokal auf dem Rechner. Der Entwickler Ehsan Akhgari stellt in seinem Blog die Implementierung von Private Browsing in Firefox vor.

Private Browsing wird in Firefox über den dazugehörigen Eintrag im Menü "Tools" aktiviert. Anschließend startet Firefox eine neue Surf-Session, in der die Sicherheitsfunktion aktiviert ist. Dass die Funktion aktiviert ist, wird über den Zusatz "(Private Browsing") in der Firefox-Titelzeile kenntlich gemacht. Alle nun besuchten Websites und eingegebenen Daten werden nicht gespeichert. Das auf dem Screenshot zu sehende (unschöne) Logo vom Private-Browsing-Modus, dass auf der Startseite nach dem Starten des Modus angezeigt wird, ist übrigens ein Platzhalter und soll bis zur Fertigstellung der Beta 2 noch durch ein schickeres Logo ersetzt werden.

Derzeit ist die Private-Browsing-Funktion nur in einem Nightly-Build von Firefox 3.1 Beta 2 für Windows, Linux und MacOS X verfügbar. Demnächst soll die Beta 2 von Firefox 3.1 erscheinen, in der diese Funktion dann natürlich ebenfalls enthalten sein wird.

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