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Pontifex: Nachfolger des Kult-Spiels Bridge Builder

04.10.2001 | 12:41 Uhr |

Was ist nötig, um ein fesselndes Spiel zu programmieren? Eine gute Idee! Und die hatten vor einiger Zeit die Macher von "Bridge Builder". Das Spiel konnte binnen kürzester Zeit Tausende von Fans gewinnen. Nicht zuletzt dank des einfachen Spielprinzips: Von A nach B eine Brücke bauen, die den Belastungen eines darüberfahrenden Zuges nicht nachgibt. Nun kommt mit Pontifex der würdige Nachfolger von "Bridge Builder": Schicke 3D-Grafik, verschiedene Bausstoffe und andere Neuerungen werden dazu beitragen, dass Pontifex sicherlich wieder Tausende von Amateur-Brücken-Bauern am Monitor fesseln wird.

Was ist nötig, um ein fesselndes Spiel zu programmieren? Eine gute Idee! Und die hatten vor einiger Zeit die Macher von "Bridge Builder".

Das Spiel konnte binnen kürzester Zeit Tausende von Fans gewinnen. Nicht zuletzt dank des einfachen Spielprinzips: Von A nach B eine Brücke bauen, die den Belastungen eines darüberfahrenden Zuges nicht nachgibt.

Nun kommt mit Pontifex der würdige Nachfolger von "Bridge Builder". Schicke 3D-Grafik und Sound, verschiedene Bausstoffe und andere Neuerungen zeichnen Pontifex aus, das sicherlich erneut wieder Tausende von Amateur-Brücken-Bauern am Monitor fesseln wird.

Am Spielprinzip selbst hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor ist die Hauptaufgabe des Spielers, eine stabile Brücke zu bauen. Dafür steht nur ein gewisser Geldbetrag zur Verfügung, den man in Brücken-Elemente investieren kann. Nach dem Brücken-Bau gilt es das Bauwerk unter Belastung zu testen. Diese Aufgabe übernimmt ein Zug, der über die Brücke fährt.

Anders als "Bridge Builder" präsentiert sich Pontifex in schicker 3D-Grafik. In den Einstellungen des Spiels kann eine Auflösung zwischen 600x480x16 und 1024x768x32 ausgewählt werden. Optisch gestaltet sich das Bauen der Brücken nun abwechslungsreicher und dank Texturen sehen die fertigen Brücken sehr realistisch aus.

Stabilität steht in Pontifex hoch im Kurs: Gleich vier Mal fährt der Zug auf der Brücke hin und her. Wer also eine Brücke gebaut hat, die den Zug nur auf einer Hinfahrt gerade noch hält, der kann sein Meisterwerk spätestens bei der Rückfahrt des Zuges in sich zusammenfallen sehen. Der Spieler hat in Pontifex auch die Möglichkeit, sich in den Zug hineinzubegeben und von dort aus das Überfahren der Brücke zu beobachten.

Neu hinzugekommen sind in Pontifex auch neue Materialien für den Brückenbau. Neben normalem können auch besonders stabiler Stahl sowie Kabel verwendet werden. Die verschiedenen Rohstoffe unterscheiden sich dabei im Preis, besonders pfiffige Spieler können damit in Pontifex auch aufwendige Hängebrücken bauen

Dank des in der Vollversion mitgelieferten Level-Editors können eigene Levels gestaltet und mit anderen Spielern im Internet getauscht werden.

Im Gegensatz zu Bridge Builder ist Pontifex jedoch nicht mehr Freeware. In der Demoversion werden sieben Levels mitgeliefert. Die Vollversion kostet dann 20 Dollar. Als Belohnung für den Kauf der Vollversion gibt es laut den Machern "das flaumige Gefühl einen unabhängigen Spieleentwickler zu unterstützen."

Das ist aber noch nicht alles: Die Vollversion enthält 32 Levels, den Level-Editor und die Möglichkeit, die Brücken in einem komplexen 3D-Modus zu bauen. Alle künftigen Updates sind gratis und die Teilnahme an künftigen Wettbewerben möglich.

Der Download von Pontifex beträgt knapp ein Megabyte.

Download von Pontifex

Gratis: Solitair-Klon (PC-WELT Online, 02.10.2001)

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