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Polnischer und deutscher Mobilfunkmarkt im Vergleich

Ein Vergleich zwischen dem polnischen und deutschen Mobilfunkmarkt zeigt, dass die Entwicklung in beiden Ländern unterschiedlich verlief.

Tchibo, Simyo, Simply, Easymobile, um nicht alle Discountanbieter zu nennen, fanden für sich einen sicheren Platz auf dem deutschen Markt. Sie haben dazu beigetragen, dass der deutsche Mobilfunkmarkt über ein vielfältiges und günstiges Tarifangebot verfügt. Der Kunde profitiert von vergleichsweise günstigen SMS und kostenlosen Gesprächsminuten, die der intensive Wettbewerb hervorgebracht hat.

Ein Blick über die Oder auf unseren östlichen Nachbarn Polen macht deutlich, dass ein freier Markt noch lange nicht Garant dafür ist, dass sich die Preise automatisch derart kundenfreundlich entwickeln, wie es in Deutschland geschah. Während die deutschen Netzbetreiber nur einen Teil des Marktes bedienen, halten die polnischen Anbieter den gesamten Markt fest im Griff und "verteilen die Karten".

Während sich der Begriff "Provider" in der deutschen Sprache bereits eingebürgert hat, sind so genannte MVNOs dem polnischen Otto-Normal-Verbraucher noch völlig fremd. Und obwohl - oder gerade weil - die Penetration auf dem polnischen Markt erst 2009 ein europäisches Niveau erreichen soll, stehen die potenziellen ausländischen Investoren bereits Schlange vor der polnischen Tür - darunter nicht nur T-Mobile oder die Vodafone Group.

Von Interesse ist dabei vor allem die dynamische Entwicklung des Marktes, die 2005 knapp 25 Prozent betrug. Innerhalb der letzten sieben Jahre (1997-2004) stieg die Kundenzahl von fast einer Million auf über 23 Millionen - mehr als Grund genug, um an dem polnischen Markt interessiert zu sein. Eine ausführlichere Betrachtung des polnischen Mobilfunkmarktes und ein Vergleich mit dem deutschen Markt, liefert die kürzlich auf AreaMobile veröffentlichte Reportage .

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