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Polizei könnte Verkehrssünder bald per Knopfdruck anhalten

05.02.2014 | 05:45 Uhr |

Die europäischen Polizei-Behörden arbeiten angeblich an einem Notausschalter für PKWs. Über diesen ließe sich der Motor per Knopfdruck durch die Polizei ausschalten.

Halsbrecherische Verfolgungsjagden mit der Polizei könnten vielleicht bald der Vergangenheit angehören. Dem Daily Telegraph wurden in dieser Woche geheime Dokumente der europäischen Polizei-Behörden zugespielt, denen zufolge in EU-PKWs bald ein Notausschalter integriert werden könnte.

Der so genannte Kill Switch würde das ferngesteuerte Anhalten eines Wagens ermöglichen. Die Kontrolle über besagten Schalter hätte die europäische Polizei, die den Motor verdächtiger Fahrzeuge von den Leitstellen aus per Knopfdruck deaktivieren könnte. Ein derartiges System würde künftig zwar schwere Unfälle bei Verfolgungsjagden mit der Polizei verhindern. Andererseits dürfte ein Notausschalter auch bei Datenschützern für hitzige Diskussionen sorgen. Die Einführung und Entwicklung des Systems dürfte laut Experten rund sechs Jahre dauern.

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Ein ähnliches Konzept, das so genannte OnStar System, kommt in den USA bereits in einigen Fahrzeugen von General Motors zum Einsatz. Die Wagen werden von der Polizei als Lockvögel für Autodiebe eingesetzt. Nimmt der Langfinger im Auto platz, werden der Motor abgeschaltet und die Türen verriegelt. Dem Dieb bleibt so nichts anderes übrig, als auf seine Verhaftung zu warten.

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