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Polizei ermittelt wegen mutmaßlichem Hack-Angriff auf Schwarzenegger-Büro

12.09.2006 | 14:35 Uhr |

In der vergangenen Woche wurde eine pikante MP3-Aufzeichnung von US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger der US-Zeitung "Los Angeles Times" zugespielt. Die Aufnahme stammte dabei von einem PC aus dem Büro des Gouverneurs.

In den USA ist eine pikante MP3 mit Kommentaren des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger über die Republikaner der US-Zeitung "Los Angeles Times" zugespielt worden. Die Datei stammte von einem PC aus dem Büro des Gouverneurs . Derzeit versucht die California Highway Patrol (CHP) herauszufinden, wie die MP3 entwendet wurde und vor allem von wem. Es wird von einem Hacker-Angriff ausgegangen.

"Wir prüfen derzeit die Sicherheit der Computer-Systeme im Büro des Gouverneurs", erklärte Tom Marshal, Sprecher der CHP. Auf Grund der andauernden Ermittlungen wollte Marshal keine weiteren Details zu den Umständen des Vorfalls bekannt geben. So ist unbekannt, wann das System kompromittiert wurde und wie viele Rechner betroffen waren.

Die sechsminütige, privaten Konversation zwischen Schwarzenegger, seinem Stabschef, seinem Redenschreiber sowie einem TV-Direktor fand laut "Los Angeles Times" im März statt. Laut Bericht ist Schwarzenegger dabei zu hören, wie er die republikanischen Gesetzgeber als "wilde Horde" bezeichnet. Zudem soll er eine republikanische Abgeordnete auf Grund ihrer feurigen Persönlichkeit als "äußerst heiß" bezeichnet haben.

Schwarzenegger hat sich auf Grund der Kritik, die der Bericht inzwischen hervorrief, bereits entschuldigt.

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