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Politiker kauft Steam-Spiele mit Wahlkampfgeldern

06.04.2016 | 10:05 Uhr |

Ein US-Politiker soll Wahlkampfgelder zum Kauf von Spielen auf Steam verschwendet haben. Er hat aber eine Erklärung.

Dem US-Politiker und Kongressmitglied Duncan Hunter (Republikaner) wird aktuell in den USA die Verschwendung von Wahlkampfgeldern vorgeworfen. In seinen Ausgaben für 2015 habe Hunter laut seiner Kreditkarte, die er für die Finanzierung seiner Wahlkämpfe verwendet, 68 Mal Spiele bei Steam erworben und dafür in der Zeit zwischen Oktober 2015 und Dezember 2015 insgesamt 1.302 US-Dollar ausgegeben.

Die entsprechenden Beträge in der Auflistung hatte Hunter mit "persönliche Ausgaben" gekennzeichnet, die er zurückzahlen wolle. Das sei aber laut einem Bericht der US-Zeitung The San Diego Union-Tribune bisher nicht geschehen. Daher ermittelt nun die Wahlkampfkommission gegen den Politiker.

Hunter gab nun an, dass sein Sohn für die Ausgaben verantwortlich gewesen sei. Der Sohn habe seine Kreditkarte genutzt, um bei Steam einzukaufen, ohne vorher um seine Erlaubnis zu bitten. Hunter will das Geld nun direkt von Steam zurück haben.

Welche persönlichen Ausgaben mit der Kreditkarte von Hunter gezahlt wurden, hat der Kongress nun in diesem Dokument publik gemacht.

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