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Politik fordert Null-Promille-Grenze für den Straßenverkehr

26.03.2014 | 05:58 Uhr |

Das strikte Alkoholverbot im Straßenverkehr soll nach Ansicht der Opposition auf alle Autofahrer ausgeweitet werden.

Bislang gilt im Straßenverkehr für Fahranfänger innerhalb der Probezeit sowie für Fahrer unter 21 Jahren ein absolutes Alkoholverbot. Die drei Oppositionsparteien Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke wollen diese Regelung auch auf alle anderen Teilnehmer am Straßenverkehr ausweiten.

Stephan Kühn, Verkehrsexperte der Grünen, äußerte in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung, dass die Erfahrungen gezeigt hätten, dass das absolute Alkoholverbot bei Fahranfängern zu weniger Unfällen geführt hätte. Auch in Umfragen könne man eine Zustimmung der Gesellschaft für die Null-Promille-Regelung ablesen.

Bündnis 90/Die Grünen wollen einen entsprechenden Antrag noch vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag einbringen. Rückendeckung erhält die Partei von der Linken sowie von Teilen der SPD.

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Derzeit müssen Fahrer mit 0,3 und 0,49 Promille nur in Fällen mit einer Strafe rechnen, wenn sie sich auffällig im Straßenverkehr verhalten. Wer mit 0,5 Promille am Steuer unterwegs ist, muss ein Bußgeld von 500 Euro sowie vier Punkte und einen Monat Fahrverbot fürchten. Noch höher fallen die Strafen aus, wenn man wiederholt betrunken erwischt wird.

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