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Podcasting: Gehen Sie auf Sendung (Teil I & II)

24.03.2005 | 17:28 Uhr |

Podcasting erobert das Web. Die Anzahl der Anbieter steigt ebenso kontinuierlich wie die Anzahl der Nutzer. Grund genug, allen, an denen der Trend bisher vorbeigerauscht ist, eine kleine Einführung zu geben.
Update 24.3.: Teil 2 des Beitrags ist online.

Podcasts sind vereinfacht gesagt Radiosendungen zum Herunterladen und Mitnehmen. Radio-on-demand, wenn man so will. Jeder der Lust hat, kann eigene Sendungen produzieren und im MP3-Format auf einen beliebigen Server stellen.

Kernstück eines Podcasts ist ein RSS-Newsfeed, der alle Sendungen auflistet. Mit einem speziellen Programm, zum Beispiel I-Podder 2.0 "abonnieren" die Hörer per RSS ihre Lieblingssender. Kommt eine neue Sendung hinzu, informiert die Software den Anwender und lädt sie auf Wunsch automatisch herunter.

Der Begriff "Podcast" setzt sich zusammen aus "Broadcast" (ausstrahlen) und "Ipod". Der Grundgedanke dahinter ist, sich Sendungen auf seinen mobilen Player herunterzuladen und sie unterwegs anzuhören. Natürlich funktioniert das nicht nur mit dem Ipod, sondern mit jedem MP3-fähigen Player. Genauso lassen sich die Sendungen auch auf dem PC abspielen.

Der Vorteil gegenüber normalem Radio ist klar: Man muss die Beiträge nicht zu einer bestimmten Zeit hören, sondern kann reinhören, wann immer man will.

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