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PocketPC kommt Mitte April

Microsoft will seinen PocketPC am 19. April nicht nur in den USA, sondern auch in Europa in die Läden bringen. Er wird Pocket-Versionen von Outlook, Internet Explorer, Word und Excel enthalten. Mit diesem Produkt hofft Microsoft, endlich die Vorherrschaft von Palm im Markt für Handheld-Geräte und Organizer zu brechen.

Microsoft will seinen PocketPC am 19. April in New York der Öffentlichkeit präsentieren. Mit diesem Produkt hofft das Unternehmen, endlich die Vorherrschaft von Palm im Markt für Handheld-Geräte und Organizer zu beenden.

Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche erlaubt das Betriebssystem Windows CE 3.0 auch eine größere Zahl an Büroanwendungen: Pocket Outlook, Pocket Internet Explorer, Pocket Word und Pocket Excel. Ein starkes Gewicht liegt aber auch auf den Unterhaltungselementen. Mit Videofähigkeiten sowie der Integration von Windows Media Player und Microsoft Reader, einer Software für das Lesen von elektronischen Büchern, ist das Produkt vor allem für private Anwender interessant.

Geplant sind zwei Versionen: der PocketPC Professional, der im Preis etwa dem des Palm IIIc entsprechen soll, und der günstigere PocketPC Standard. Die genauen Preise stehen jedoch noch nicht fest.

Hergestellt wird der PocketPC unter anderem von Casio, Compaq und Hewlett-Packard. Die Rechner sollen am 19. April nicht nur in den USA, sondern auch in Europa in die Läden kommen. (PC-WELT, 23.03.2000, sp)

Microsoft-Pressemeldung zum PocketPC

Palm-Killer Pocket-PC? (PC-WELT Online, 8.3.2000)

Der kleine Internet Explorer (PC-WELT Online, 24.2.2000)

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