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Plug-in kennzeichnet Spam bei Google

15.10.2004 | 11:35 Uhr |

Das kostenlose Plug-in Googlefilter für den Internet Explorer soll dafür sorgen, dass Spam-Einträge in den Google-Ergebnislisten gemeldet und künftig als unerwünscht gekennzeichnet werden.

In den letzten Monaten haben sich die Ergebnisse bei Suchanfragen mit Google oft verschlechtert. Grund ist die Tatsache, dass viele Website-Betreiber mit unlauteren Mitteln versuchen, ein höheres Ranking zu erzielen, um mehr Menschen auf ihre Seiten zu locken. Gerade im Technikbereich, beispielsweise Fernseher, bekommen Sie kaum noch aussagekräftige Ergebnisse - die ersten Ergebnisseiten werden bei der Suche nach einem Produktnamen mit Preissuchmaschinen, Ebay-Auktions-Sammelseiten und ähnlichem überschwemmt. Sites zu finden, die hier weiterhelfen, ist schwierig. Der Googlefilter soll Abhilfe schaffen.

Das kostenlose Plug-in für den Internet Explorer (Mozilla soll in Kürze folgen), lässt nach der Installation und einer Suche bei Google einen neuen Punkt in der Ergebnisliste erscheinen: "Als Spam melden". Stoßen Sie auf eine unerwünschte Seite, klicken Sie einfach auf diesen Link. Die betreffende Site wird daraufhin an den Zentralrechner der Entwickler von Googlefilter gesandt und in einer Datenbank aufgenommen. Darüber hinaus wird die jeweilige Site künftig rot unterlegt und mit "Spam" gekennzeichnet.

Die auf diese Weise gesammelten Spam-Sites werden täglich mittels Update-Funktion (wahlweise automatisch oder manuell) heruntergeladen. Je mehr Anwender das Tool also nutzen, desto mehr Sites können künftig auf einen Blick als Spam erkannt werden. Ein ähnliches Prinzip verwenden beispielsweise auch verschiedene Hersteller von Antispam-Software im Mail-Bereich.

Googlefilter ist laut den Entwicklern frei von Spyware und landet als 2,6 Megabyte große EXE-Datei auf der Festplatte. Weitere Informationen finden Sie hier .

Download Googlefilter 1.0

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