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Sony einigt sich außergerichtlich mit Hacker Hotz

12.04.2011 | 11:06 Uhr |

Der Rechtsstreit zwischen Sony und dem Hacker Geohot scheint beendet. In Frieden gehen die beiden Parteien aber nicht auseinander.

Im offiziellen Blog gibt Sony bekannt, dass sich das Unternehmen mit dem Hacker George Hotz außergerichtlich geeinigt habe. Hotz hat sich verpflichtet, nie wieder ein Sony-Produkt zu hacken, muss aber weitgehend Stillschweigen über den genauen Inhalt der Einigung bewahren.

 
In seinem eigenen Blog kommentiert Hotz, der sich Geohot nennt, dass er am geplanten Sony-Boykott teilnehme ( wir berichteten ) und nie wieder ein Sony-Produkt erwerben werde. Er fordert seine Leser auf, es ihm gleichzutun.
 
Hintergrund: Anfang des Jahres knackten Geohot und andere die letzte Barriere der Playstation 3. Mit dem ermittelten Sicherheitsschlüssel kann die PS3 auch raubkopierte Spiele wiedergeben. Es folgte ein Katz-Maus-Spiel zwischen Sony, das die Lücken per Patch wieder schloss, und den Hackern, die die Updates aushebelten. Schließlich musste Geohot seinen Computer herausgeben . Daraufhin floh er nach Südamerika, behauptete Sony - Geohot dementierte. Zuletzt hat die Hacker-Gruppe Anonymous Sony-Server angegriffen und damit auch PS3-Spielern Zugangsschwierigkeiten zum Playstation Network beschert. Die Gruppe hat sich anschließend entschuldigt.
 
Ist das Katz-und-Maus-Spiel damit beendet? Was denken Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung im Kommentarfeld unter dem Artikel oder im Forum!

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