34812

Playstation 3: Sony bekommt Produktion offenbar in den Griff

21.12.2006 | 09:12 Uhr |

Der Start der Playstation 3 war geprägt von Lieferengpässen. Der Mangel an blauen Laserdioden (wichtig für das integrierte Blu-ray-Laufwerk) führte dazu, dass Sony seine geplanten Auslieferungsmengen bei weitem verfehlt hat. Mittlerweile hat der Konzern die Durststrecke anscheinend überwunden, denn erstmals stieg die wöchentliche Verkaufsmenge der Konsole in Japan.

Sony konnte in der vergangenen Woche offenbar erstmals seit dem Start der Playstation 3 mehr Konsolen verkaufen, als in der Vorwoche. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen anscheinend die Probleme bei der Produktion - wie etwa fehlende Bauteile - nun langsam in den Griff bekommt. Laut Zahlenmaterial von Media Create ging die Konsole in der ersten Verkaufswoche 81.639 Mal über die Ladentheke, dabei handelte es sich um die Erstauslieferungsmenge. Danach ging es rapide bergab, in den folgenden drei Wochen verkaufte sich die Playstation 3 42.099, 32.622 beziehungsweise 31.436 Mal. Für den Zeitraum zwischen dem 4. - 10. Dezember ermittelte Media Create nun 50.171 abgesetzte Playstation 3.

Auch die Lage bei den Playstation-3-Online-Auktionen in Japan hat sich mittlerweile etwas entspannt. Die erste Euphorie ist vorüber, mittlerweile kosten die Konsolen bei Auktionen rund zehn Prozent mehr, als im regulären Handel.

Doch nicht nur Sony hat mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, auch Nintendo hätte von seiner Wii wohl mehr absetzen können, wenn denn mehr Konsolen verfügbar gewesen werden. Nichtsdestotrotz ist Nintendos Wii derzeit die erfolgreichste neue Konsole der großen drei Hersteller. Sie verkaufte sich zum Start in Japan laut Media Create 350.358 Mal, in der vergangenen Woche lag die Zahl bei 85.439 Stück.

In unserem aktuellen PC-WELT-TV-Beitrag stellen wir Ihnen die Playstation 3 ausführlich vor.

0 Kommentare zu diesem Artikel
34812